Ausstellung 21.11.25 bis 03.05.26
Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung in größtmöglicher Öffentlichkeit, größten Ruhm und maximales Risiko. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius”: sie waren Männer des Schwertes, ihr Kampf ein Spektakel. Das Kolosseum in Rom bot als Symbol des römischen Imperiums die passende Bühne für das Schauspiel.
Highlights der Ausstellung sind originale römische Ausrüstungen von Gladiatoren aus der Gladiatorenschule von Pompeji. Ausgrabungen und Funde vom Limes in Bayern und Hessen zeigen, dass der Gladiatorenkampf jedoch auch die Bevölkerung an den fernen Grenzen des Imperiums in seinen Bann zog. Lebensechte Rekonstruktionen und Modelle, mediale sowie immersive Vermittlungsebenen entführen in die Welt der römischen Gladiatoren.
Ausstellungsort
Die Archäologische (vormals Prähistorische) Staatssammlung erfüllt die Funktion eines Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunkte: Besiedelung Bayerns von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Beitrag, 26.11.2025
Eine Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung in München veranschaulicht mit einzigartigen Funden die Welt der römischen Gladiatoren.
Dependance, Landau an der Isar
Ehemaliger Getreidespeicher. Vor- und frühgeschichtliche Funde aus Niederbayern. „Lisar”, die lebensechte Figur einer Frau aus der Jungsteinzeit.
Dependance, Manching
Keltenstadt (Oppidum) von Manching. Keltische und römische Exponate.
Dependance, Forchheim
Frankens Frühzeit. Kulturelle Entwicklungsgeschichte der Region Oberfranken in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.
Dependance, Aichach