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20.6.2015
 zu „Göschenhaus (Museum)”, DE-04668 Grimma

Museum

Göschenhaus

und Seume-Gedenkstätte

Schillerstraße 25
DE-04668 Grimma
Ganzjährig:
Mi-So 11-16 Uhr

Der Klassiker-Verleger Georg Joachim Göschen erwarb das Wohnhaus 1795 und nutzte es als Sommersitz für seine Familie. Bald wurde das Anwesen auch zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern und Freunden der Familie Göschen. Prominentester Besucher war Friedrich Schiller, der es mit Frau und Kind im September 1801 besuchte.

Bis 1934 im Besitz der Nachkommen Göschens, wurde das Haus von der nachfolgenden Besitzerin Renate Sturm-Francke nach und nach wieder im Stil der Göschen-Zeit eingerichtet. Als einziges Verlegermuseum in Deutschland ist es seit 1995 im Besitz der Stadt Grimma.

Die ehemalige Gartenstube mit dem Lehmofen von 1798 spiegelt den Wohn- und Lebensstil der Biedermeierzeit wider. Zu sehen sind Gegenstände aus dem Besitz der Familie Göschen sowie im Bücherschrank eine wertvolle Sammlung von Göschen-Drucken. Ein sechseckiger Anbau von 1853 ist mit klassizistischen Möbeln und einigen Originalstücken aus dem Besitz Johann Gottfried Seumes ausgestattet. Das Kaminzimmer zeigt ein wertvolles Deckengemälde, alte Möbel und andere Gegenstände. Im Anbau befindet sich eine kleine Sammlung von Küchengegenständen des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie eine kleine Druckwerkstatt, die an die Tätigkeit Georg Joachim Göschens als Drucker erinnert.

Der sich an das Haus anschließende Göchengarten ist heute der einzige klassizistische Privatgarten Sachsens aus der Zeit um 1800. Göschen nutzte die vorhandenen Terrassen, legte eine Theaterbühne an und ließ einen Pavillon in Form eines Tempels errichten, ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau Henriette. Im Pavillon befinden sich Möbel aus Göschens Besitz, auf denen auch schon Friedrich Schiller gesessen hatte.

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