Ausstellung 08.10.20 bis 10.01.21

Hetjens-Museum

Göttliche Welten

Glaubensbilder aus 4.000 Jahren

Düsseldorf, Hetjens-Museum: Zahlreiche ausgewählte Objekte polytheistischer und monotheistischer Religionen sind Ausdruck von Glaubensvorstellungen aus 4.000 Jahren Menschheitsgeschichte. Bis 10.1.21

Die Faszination vergangener Kulturen und ihrer vielseitigen Glaubensvorstellungen ist bis heute ungebrochen. Mystische Kreaturen, wohlwollende Gottheiten und fürchterliche Dämonen ziehen sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.

Die bildliche Darstellung des Glaubens in Form von Zeichen schuf eine eigene religiöse Symbolik, die oft nur Eingeweihte lesen können. Den Osmanen galt die Tulpe als Heiligste der Blumen, da sie direkt mit dem Namen Allahs verbunden ist. Bei den Zuni in New Mexico wird hingegen jeder Familie bis heute ein Tier zugeordnet, das seine positiven Eigenschaften auf die Mitglieder überträgt. Im Daoimus wiederum waren Fledermäuse als Glückssymbole gerne gesehen, während Pfirsiche für ein langes Leben standen.

In Kooperation mit den Düsseldorfer Dominikanern beleuchtet das Hetjens anhand zahlreicher ausgewählter Objekte polytheistischer und monotheistischer Religionen den Ausdruck von Glaubensvorstellungen aus 4.000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Neben ausgewählten Leihgaben aus dem Römisch-Germanischen Museum in Köln sowie aus Privatbesitz werden zudem Kunstwerke aus dem Kirchenschatz von St. Andreas in der Ausstellung präsentiert.

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