Museum

Gommansche Mühle

Sonsbeck: Nach Kriegsschäden reparierte Turmwindmühle aus Backsteinen: ein technisches Baudenkmal, das bedeutend für die Geschichte der Städte und Siedlungen und die Arbeits- und Produktionsverhältnisse ist. Im Obergeschoß Ausstellung zur früheren Bedeutung Sonsbecks als Töpferort.

Die Turmwindmühle aus Backsteinen wurde nach Kriegsschäden repariert und ergänzt und ist als Ganzes ein technisches Baudenkmal, dass bedeutend für die Geschichte der Städte und Siedlungen, und für die Arbeits- und Produktionsverhältnisse ist.

Im 17. und 18. Jahrhundert war Sonsbeck, bedingt durch reiche Roh- und Brennstoffvorkommen und die günstige Lage am Handelsweg nach Venlo, einer der bedeutendsten Töpferorte am Niederrhein. Da der hier vorkommende Ton die für die Herstellung von Steinzeug erforderlichen hohen Brennwerte nicht zuließ, spezialisierte man sich auf Irdenware. Überwiegend wurden Gefäße für den alltäglichen Gebrauch produziert, darüber hinaus auch Reliefplatten, Kacheln, Krüge und Prunkschüsseln.

Im 19. Jahrhundert begann durch die zunehmende Industrialisierung der Niedergang des Töpferhandwerks. Die Ausstellung im Obergeschoss der Mühle erinnert an die frühere Bedeutung Sonsbecks als Töpferort.

Das Untergeschoß der Mühle wird für Wechselausstellungen zur Geschichte Sonsbecks und als Trauzimmer genutzt.

Gommansche Mühle ist bei:

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