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21.6.2024
(modifiziert)
 zu „Grenzlandmuseum Swinmark (Museum)”, DE-29465 Schnega

Museum

Grenzlandmuseum Swinmark

1. Mai bis 3. Oktober:
Sa-So+Ft 13-18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Nach der Wiedervereinigung 1989 waren die Menschen erleichtert und glücklich und beeilten sich, die DDR-Sperranlagen als äußere Zeichen der innerdeutschen Grenze zu beseitigen: Grenzzäune wurden niedergerissen, zerstört, vernichtet.

Dieser wichtige Teil unserer deutschen Geschichte darf aber nicht in Vergessenheit geraten.

Dietrich-Wilhelm Ritzmann aus Schnega beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit der innerdeutschen Grenze, war sie doch nur wenige Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Er fotografierte mit einem Teleobjektiv das Grenzgeschehen und besitzt heute auf diese Weise eine interessante und historisch wichtige Sammlung von über 500 Foto-Dokumenten.

In einem ehemaligen Trecker- und Maschinengebäude in Göhr (bei Schnega) baute er 1998 sein Swinmark-Grenzlandmuseum auf.

Im Museum kann nicht nur alles bestaunt, sondern auch angefasst und – wie z.B. die Fernmeldeanlage – auch ausprobiert werden. Es gibt hier Original-DDR-Sperranlagen mit Grenzzaun I, Grenzsignal- und Sperrzaun II mit Durchlässen für Niederwild. Auch einen deutsch-deutschen Grenzstein und eine Grenzboje aus der Ostsee gibt es hier. In einem anderen Raum werden DDR- und NVA-Uniformen, Dokumente, Urkunden und die verschiedenen DDR-Minentypen gezeigt. Ein kleines Büro ist mit allen Arbeitsutensilien eines NVA-Offiziers ausgestattet.

POI

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