Ausstellung 28.01.23 bis 07.01.24

Gustav Klimt. Gold und Farbe

Bis 7.1.24, Phoenix des Lumières, Dortmund

Dortmund, Phoenix des Lumières: Die immersive Ausstellung nimmt die Besucher durch ein Jahrhundert Wiener Malerei mit. Sie zeigt die Werke, die das Schaffen von Klimt repräsentieren und denen er seine Berühmtheit zu verdanken hat.

Im kaiserlichen Wien am Ende des 19. Jahrhunderts gehört Gustav Klimt, einer der zentralen Vertreter der Wiener Kunstszene, zu den wichtigsten dekorativen Malern der prächtigen Denkmäler der Ringstrasse.

Am Anfang des neuen Jahrhunderts ist er der Präsident der Wiener Secession, einer Strömung, die sich von der akademischen Kunst lösen wollte. Klimt, der genauso berühmt wie umstritten ist, ebnet den Weg für die moderne Malerei. Die Farbe Gold und die dekorativen Motive, die charakteristisch für sein Werk sind, symbolisieren diese künstlerische Revolution.

Die immersive Ausstellung zeigt die Werke, die das Schaffen von Klimt repräsentieren und denen er seine Berühmtheit zu verdanken hat: seine „Goldene Periode”, seine Portraits und Landschaften. Aber auch Werke großer Künstler der Wiener Szene wie Egon Schiele und Friedensreich Hundertwasser, die von Klimts Werk inspiriert wurden. Angetrieben vom künstlerischen Treiben des Endes des 19. Jahrhunderts setzt Schiele eine neue Art der Darstellung von Landschaften und des menschlichen Körpers um. Hundertwasser hingegen verleiht seinen architektonischen Strukturen und Malereien eine symbolische Dimension.

Die immersive Ausstellung nimmt die Besucher durch ein Jahrhundert Wiener Malerei mit. Sie bietet einen einzigartigen Zugang zu den Werken von Klimt und seiner Nachfolger anhand einer Präsentation von Portraits, Landschaften, Akten, Farben und Vergoldungen, die die Wiener Malerei des Endes des 19. Jahrhunderts und des 20. Jahrhunderts revolutionierten.

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