Museum

Stadtmuseum Mainburg

(Hallertauer Heimat- und Hopfenmuseum)

Mainburg: Tertiärfunde von Sandelzhausen, sakrale Kunst, Landwirtschaft, Hopfenanbau und -verarbeitung. Volksfrömmigkeit, Wohnkultur, Handwerk und Zunftwesen, Brauchtum und Geschichte. Der Maler Johann Georg Scharf.

Die berühmten Funde von Sandelzhausen zeigen, daß im Tertiär vor etwa 16 Mio. Jahren in dieser Gegend Krokodile, Riesenschildkröten, Nashörner, verschiedene Elefantenarten, aber auch inzwischen ausgestorbene Tiere wie „Hasenhirsch“ und „Hundebär“ gelebt haben.

Als weiteren Schwerpunkt zeigt das Museum Arbeitsgeräte zum Hopfenanbau, Werkzeuge und alte Maschinen für die Hopfenarbeit und -ernte aus der Zeit vor 50 bis 100 Jahren, im chronologischen Ablauf vom Frühjahr bis zum Herbst, einschließlich einer Darre (um 1900) und der Methoden zur Haltbarmachung des Hopfens.

Auf dem Mainburger Marktplatz wurde der Hallertauer Hopfen dann abgewogen und zertifiziert, das Recht zur Hopfensiegelung wurde noch von König Ludwig I. verliehen.

Gemälde des aus Mainburg stammenden Malers Johann Georg Scharf aus der Zeit um 1830 zeigen Angehörige seiner Familie und ein Selbstbildnis, auch zwei große Stadtansichten von London. Sakrale Kunst (Skulpturen, Gemälde), Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, Sammlungen bürgerlicher und bäuerlicher Wohnkultur, des Handwerks und Zunftwesens dokumentieren Lebensweise, Brauchtum und Geschichte der Hallertauer und Mainburger runden die Sammlung ab.

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