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6.3.2024
(modifiziert)
 zu „Handwerksmuseum Groß-Gerau (Museum)”, DE-64521 Groß-Gerau
Handkäseholzkistennagelmaschine

Museum

Handwerksmuseum Groß-Gerau

im Hause der Groß-Gerauer Volksbank

Am Sandböhl 5-15
DE-64521 Groß-Gerau
06152-714-0
Ganzjährig:
1./3. Do/Mt 15-17 Uhr

Einer der Gründungsväter des Handwerksmuseums war der Schreinermeister Johann Heinrich Schaab. In seinem Haus in der Schulstraße 3 in Groß-Gerau hielt er seinerzeit als „erster Rechner” der Groß-Gerauer Volksbank – gegründet im Jahre 1871 von Handwerkern und Gewerbetreibenden – die Kassenstunden ab. Nachdem im Jahre 1991 das Anwesen der Familie Schaab von der Volksbank erworben werden konnte, reifte die Idee, in der hinter dem Haus gelegenen Werkstatt des Schreinermeisters, später die Schlosserwerkstatt seines Enkels Adam Schaab, ein Handwerksmuseum einzurichten. In der ehemaligen Werkstatt entstand daraufhin eine einmalige Dokumentation alter Handwerksgeräte der unterschiedlichen Handwerksberufe.

Zu sehen ist eine große Anzahl von Handwerksgeräten und Archivarien der einst in Groß-Gerau vertretenen Berufe aus der Zeit des Übergangs von der rein handwerklichen Arbeit zum Maschinenzeitalter. Unter anderem steht hier eine Handkäseholzkistennagelmaschine, die von 1930 bis 1960 in der Käserei Horst in Groß-Gerau eingesetzt war. Blickfang ist auch der Schrank mit 16 handgeschnitzten Handwerksemblemen.

Im Wohnhausanbau direkt neben der Werkstatt wurde ein 4,50 m tiefer Brunnen entdeckt, der es wert war, ebenfalls der Nachwelt erhalten zu bleiben. Der dazu gehörige Raum erhielt die Bezeichnung „Brunnenstube” und wurde zur Aufnahme weiterer Exponate von Handwerksberufen genutzt. Die im Hof vor der Brunnenstube errichtete Pumpe bezieht Wasser aus dem Schachtbrunnen.

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