Ausstellung 16.06. bis 13.09.20

Von der Heydt Museum

Hannsjörg Voth, Ingrid Amslinger

Zu Lande und zu Wasser

Wuppertal, Von der Heydt Museum: Hannsjörg Voth ist für seine Aufsehen erregenden Land-Art-Projekte bekannt. Ingrid Amslinger hat in ihren Schwarz-Weiß-Fotografien einen zurückgenommenen und zugleich eindringlichen Weg gefunden, die Projekte für die Ewigkeit festzuhalten. Bis 13.9.20

Hannsjörg Voth (geb. 1940) ist seit den 1970er Jahren für seine Aufsehen erregenden Land-Art-Projekte bekannt. Das Von der Heydt-Museum widmet dem in München und Niederbayern lebenden Künstler eine umfassende Werkschau.

Acht seiner Großprojekte werden anhand von Zeichnungen, Modellen und Fotografien dokumentiert, deren ästhetischer Reiz und baulicher Anspruch auch heute noch staunen lassen. Im Gang durch die Ausstellung lassen sich die Projekte, deren Existenz begrenzt war, heute nacherleben. Mit einem besonderen Gespür für den Ort und das Material erschuf Voth Großskulpturen, die wie wahrgewordene Utopien erscheinen.

Ingrid Amslinger hat in ihren Schwarz-Weiß-Fotografien einen zurückgenommenen und zugleich eindringlichen Weg gefunden, die Projekte für die Ewigkeit festzuhalten. Neben den Großprojekten Voths präsentiert die Ausstellung freie Zeichnungen und Aquarelle sowie Materialbilder, die während Voths Aufenthalten in den Wintermonaten in den Bauskulpturen „Himmelstreppe”, „Goldene Spirale” und „Stadt des Orion” in der marokkanischen Marha-Ebene entstanden sind.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von den beeindruckenden Großprojekten bis hin zu feinen Arbeiten auf Papier, die bis 2007 entstanden sind.

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