Ausstellung 25.04. bis 27.09.26
Geboren in Leipzig, ging der Künstler Ende der 1920er Jahre nach Paris. Dass der Abschied von Deutschland für immer sein würde, wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schnell klar, und im Zweiten Weltkrieg kämpfte Hartung sogar in der französischen Fremdenlegion gegen Deutschland. Obwohl er dabei ein Bein verlor, waren Hartung und seine Kunst, die Traumata spüren lässt, nach dem Krieg ein wichtiges Element in der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland über die Kultur.
Eine entscheidende Rolle spielte dabei das Stuttgarter Sammlerehepaar Domnick, das Hartung in Paris für sich entdeckte und 1948 die französische abstrakte Malerei in Deutschland durch eine Wanderausstellung bekannt machte.
Die Ausstellung bringt erstmals Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, mit korrespondierenden Werken aus der Fondation Hartung-Bergman in Antibes zusammen und umfasst außerdem noch nie zuvor ausgestellte Arbeiten.
Ausstellungsort
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Bis 26.7.2026, nebenan
Sakralbau, Schwäbisch Gmünd
Spätromanische Pfeilerbasilika, errichtet ab ca. 1220, nach Umbauten in der Gotik und im Barock ab 1869 im Stil der Nazerener-Bewegung re-romanisiert. „Staufische Madonna”, Lapidarium, Originale der Wasserspeier vom Heilig-Kreuz-Münster.
Techn. Denkmal, Schwäbisch Gmünd
Ott-Pausersche Fabrik: 1845 als Bijouteriefabrik erbaut und seit den 1930er Jahren als Silberwarenfabrik betrieben. Fabrikations- und Büroräume, Maschinen und Werkzeuge, Musterbücher, Personalakten und Geschäftsbriefe.
Museum, Schwäbisch Gmünd
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Museum, Schwäbisch Gmünd
Armbanduhren von 1900 bis 1980 in ihrer technische Entwicklung, der entsprechenden Mode und dem jeweiligen Zeitgeist. Werkzeuge, Geräte und Maschinen der Uhrenherstellung. Sozialgeschichte.