Ausstellung 10.05. bis 16.08.20

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Hartmut Neumann. Verbotene Zonen

Wolf Hamm. Große Prozesse

Brühl, Max Ernst Museum Brühl des LVR: In der Doppelausstellung mit rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann und Wolf Hamm lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Bis 16.8.20

Die Doppelausstellung zeigt rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann (*1954) und Wolf Hamm (*1974).

Der deutsche Maler, Objektkünstler und Fotograf Hartmut Neumann studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Künste in Bremen bei Rolf Thiele. Seit 1992 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hartmut Neumann wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler lebt in Köln. Seine meist großformatigen, geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. Zu sehen ist u.a. sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019: „Ungeklärte Turbulenzen”.

Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutenden Arbeiten, erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei, ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse” gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

In der Doppelausstellung lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.

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