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11.1.2024
(modifiziert)
 zu „Haus Mährisch-Schönberg (Museum)”, DE-36251 Bad Hersfeld

Museum

Haus Mährisch-Schönberg

Neumarkt 38
DE-36251 Bad Hersfeld
0152-25454257
Ganzjährig:
nach Vereinbarung

Nach 1945 fanden rund 3.000 der etwa 70.000 Vertriebenen aus der Stadt und dem 1938 gebildeten Kreis Mährisch-Schönberg in und um Bad Hersfeld eine neue Heimat. 1954 übernahmen die Stadt und der Landkreis Hersfeld die Patenschaft über diesen Personenkreis, als Patengeschenk erhielten die Heimatvertriebenen Räume für die 1953 von Otto Kühnert angelegte Heimatsammlung. Seit 1979 ist die Sammlung in einem vom Heimatkreis erworbenen und sanierten Fachwerkhaus untergebracht, in dessen ersten Obergeschoss sich die Büroräume der Geschäftsstelle, das umfangreiche Heimatkreis-Archiv sowie die Bibliothek mit deutschsprachiger Heimatliteratur über die Stadt und den Kreis Mährisch-Schönberg befinden.

Die umfangreiche Heimatsammlung sowie viele der überwiegend nach 1946 entstandene Gemälde und Bildwerke werden vor allem im 2011 durch einen Anbau räumlich erweiterten Erdgeschoss präsentiert. Zu sehen sind weiters zahlreiche Vitrinen mit Alltagsgegenständen, Objekte aus dem Bereich Brauchtum, Porzellan, Glas, Textilien, Trachtenhauben und Schmuck, dazu die geologische Sammlung eines Schönbergers, Erinnerungsstücke an den Skisport in Nordmähren sowie sakrale Objekte. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt bei den Trachten (z. B. Tesstaler Tracht, zahlreiche Figurinen und Gruppen) und Textilien.

In einem Zimmer im Obergeschoss wird an den Komponisten Franz Schubert und dessen väterliche Vorfahren erinnert, die aus Neudorf-Alt (tschechisch Vysoká, bis 1948 Nová Ves) bei Mährisch-Altstadt stammen.

POI

Stichwort

Sudetendeutsche

Museum, Bad Hersfeld

Mu­seum Stadt Bad Hers­feld

Museum im Ost­flügel des ehe­ma­ligen Bene­dik­tiner-Klosters. Geschichte des Stifts und der Stadt bis zum 19. Jahr­hun­dert. Gra­bungs­funde, Silber­münzen, Kloster­siegel, ein Ritter­helm als Sieges­trophäe (14. Jh.), Modelle von Ge­bäuden und der Stadt u.v.m.

Museum, Bad Hersfeld

Kon­rad-Du­den-Mu­seum

Leben und Werk des Er­fin­ders des be­kann­ten Recht­schreib­buches. Konrad Duden (1829-1911) lebte als Direk­tor des Gym­na­siums von 1876 bis 1905 in Bad Hers­feld.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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