Museum

Heimathaus Vöcklabruck

Vöcklabruck: Bäuerliches und bürgerliches Leben und Wohnen. Kunstwerke verschiedener Stilepochen: Gotik, Renaissance, Barock, Biedermeier. Pfahlbauten aus dem Atterseegebiet, Modelle römischer Villen. Waffen und Zunftzeichen. Der Bruckner-Biograph Max Auer.

Das Benefiziatenhaus neben der Stadtpfarrkirche, eines der ältesten Gebäude der Stadt, ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Die Sammlungen bieten einen Querschnitt durch bäuerliches und bürgerliches Leben und Wohnen.

Im Erdgeschoß, das dem bäuerlichen Leben gewidmet ist, befindet sich eine Bauernstube mit Nebenräumen. Im ersten Stock geht es um Kunstwerke verschiedener Stilepochen aus vergangenen Jahrhunderten: Gotik, Renaissance, Barock und Biedermeier. Besonderere Höhepunkte sind eine geschnitzte Grablegung Christi aus der Zeit der Gotik und eine reich verzierte Holzdecke aus dem Jahr 1639.

Hinzu kommen eine umfangreiche Sammlung von Resten der Pfahlbauten aus dem Atterseegebiet und Mosaiken und Modelle der römischen Villen von Weyregg am Attersee. Zudem sind Waffen vom ausgehenden Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert, zahlreiche besonders schöne Zunft- und Hauszeichen sowie Zunfttruhen zu sehen. Ausgestellt ist weiters Gebrauchskeramik aus Vöcklabruck und Gmunden.

Anton Bruckner, dessen Schwester Rosalia in Vöcklabruck verheiratet war, und seinem in Vöcklabruck ansässigen ersten Biographen Max Auer (1880-1962) ist im Heimathaus-Stadtmuseum ein eigener Gedenkraum gewidmet.

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