Museum
Den Grundstock der volkskundlichen Bestände im ehemaligen Pfarrhaus von Großberghofen verdankt das lokalgeschichtliche Museum der regen Sammeltätigkeit des Schuhmachermeisters Simon Hutter (1867-1952) in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Als Handwerker „auf der Stör”, der seine Arbeit im Haus der Kunden verrichtete, gewann der Schuhmacher Einblicke in die Haushalte seiner Zeitgenossen. Viele Alltagsdinge, die die Leute ausmusterten und auf ihre Speicher verbannten, nahm Hutter mit, lagerte das „alte Zeug”, und dokumentierte damit auch den technischen Fortschritt während seiner langen Lebensspanne. Seine Aufzeichnungen vom Dorfleben flankieren die Sammlung.
Zu sehen sind u.a. die Schusterwerkstatt mit allen Werkzeugen Simon Hutters, eine Schlafkammer um 1860, eine Küchenausstattung und ein alter Schulraum sowie viele Beispiele religiöser Kunst und Frömmigkeit.
Ab 16.9.2026, Dachau
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann.
Museum, Dachau
Stadtgeschichte, zünftisches Handwerk: Lebzelter, Apotheker, Bader, Schuhmacher, Zinngießer, Hafner, Schlosser, Schmied. Dachauer Bauernhausfassade, Kammerwagen mit Aussteuer, Dachauer Tracht, religiöse Volkskunst.
Bis 4.10.2026, München
Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.
Ab 23.10.2026, München
Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche