Museum
Das Heimathaus Plettenberg, mitten im historischen Stadtzentrum gelegen, beherbergt ein sehenswertes kleines Museum, welches sich mit der Stadtgründung und vor allem mit der industriellen Tradition der Stadt Plettenberg auseinandersetzt.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Industriegeschichte. Damit wird der historischen Entwicklung Plettenbergs Rechnung getragen, die in den letzten hundertfünfzig Jahren maßgeblich durch die industrielle Entwicklung geprägt wurde und noch geprägt wird. Das Modell der Burg Schwarzenberg veranschaulicht die Geschichte von Stadt und Amt Plettenberg. Der Arbeiterwohnungsbau im Kaiserreich und in der Weimarer Republik und die Wohnverhältnisse der Arbeiter werden anhand diverser Grundrisse von Arbeiterwohnhäusern deutlich gemacht. Im Abschnitt „Plettenberg wird Industriestadt” geht es um die Gründung von Fabriken, die Unternehmer, die Arbeiterschaft, die verschiedenen Produkte wie Gabeln, Stimmnägel, Drahterzeugnisse, aber auch Kinderarbeit, Patente und Warenzeichen, um den Handel, das Transportwesen am Beispiel der Plettenberger Kleinbahn und auch um die ehemalige Antriebskraft der Industrie, das Wasser.
Die Industriefotografien von Wilfried Köhn aus den 1990er Jahren, die im oberen kleinen Flur ausgestellt sind, stellen quasi ein Brückenschlag zur heutigen Industrie her.
Bis 4.1.2026, Iserlohn
Bei der „Indischen Woche” 1958 traf städtisches Kulturleben auf die Anfangsphase des Kalten Krieges und die junge Bundesrepublik auf eine „fremde” Kultur.
Museum, Attendorn
Kunst und Kultur des südlichen Westfalen und des Kreises Olpe, multimedial und zeitgemäß aufgearbeitet.