Museum
Das Museum zur Waldenser und Hugenottengeschichte im Rhein-Main-Gebiet befindet sich in der Rekonstruktion einer 1710 erbauten Hofreite und vermittelt nicht nur anschaulich die damalige Siedlungsform, sondern stellt auch die außergewöhnliche Geschichte der etwas über 300 Jahre alten Gemeinde dar: Walldorf wurde 1699 von waldensischen Flüchtlingen aus dem Piemont in der damaligen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt gegründet. Diese Glaubensflüchtlinge erhielten besondere Privilegien und internationale Unterstützung zur Existenzsicherung. Eines der Kernstücke des Museums ist die waldensische Genealogie, also der Stammbaum der Gründerfamilien und deren Wappen.
In den Straßen, am Bahnhof, an traditionellen Gaststätten und historischen Plätzen kann man zudem Tafeln finden, welche die Geschichte des jeweiligen Standortes erzählen. Dazu zählt auch der historische Lehrpfad des KZ-Außenlagers Walldorf.
Haupthaus, Mörfelden-Walldorf
Mörfelder Geschichte, Kunst und Kulturgeschichte, Genealogie, Handwerk und Arbeitertradition.
Bis 27.9.2026, Frankfurt/Main
Mithilfe modernster Virtual Reality werden die Besucher Teil von Leonardos Atelier, wandern durch das weltberühmte Gemälde „Der Garten der Lüste” von Hieronymus Bosch und erleben erste sprechende KI-Gemälde der Welt.
Bis 20.8.2026, Frankfurt/Main
Pieter Bruegel der Ältere entführt mit seinen Werken in eine fantastische Welt voller humorvoller Bildideen und rätselhafter Details.
Bis 17.1.2027, Frankfurt/Main
Vertraute Räume wirken plötzlich fremd, neue Begegnungen eröffnen unerwartete Perspektiven: das Künstlerduo Elmgreen & Dragset verwandelt das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel aus Realität und Illusion.
Ab 17.9.2026, Frankfurt/Main
Sie ist Gefährtin Christi, Heilige und Sünderin, Sinnbild für Begehren und Buße: Maria Magdalena fasziniert seit Jahrhunderten durch ihre Widersprüchlichkeit.