Museum

Museum „Vom Kloster zur Stadt”

Heimatstuben und Musikinstrumentenmuseum

Heilsbronn: Ehemalige Türmerwohnung. Objekte der bürgerlichen Wohnkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Musikinstrumente.

Im Kaiserreich erfuhren die Museen auf der Woge der vaterländischen Gesinnung einen beachtlichen Prestigegewinn. Heilsbronn, die Grablege der Hohenzollern, konnte auf ein reiches geschichtliches Erbe verweisen, und so kam es im Jahre 1905 zur Gründung des ersten Heilsbronner Heimatmuseums, vom Generalkonservator eines der schönsten Provinzmuseen in Bayern genannt.

Umnutzung und Verluste

Nach dem Krieg fanden Einquartierungen von Heimatvertriebenen statt. Beim Verkauf der „Neuen Abtei” an die evangelisch-lutherische Landeskirche 1953 wurden die ehemaligen Museumsräume geräumt und der Museumsbestand auf die Straße gestellt. Viele teils wertvolle Gegenstände tauchten nie wieder auf. Andere wurden durch unsachmäßige Aufbewahrung teilweise beschädigt oder zerstört.

Heute sind die Objekte der bürgerlichen Wohnkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts und die Musikinstrumenten-Sammlung in der ehemaligen Türmerwohnung im Dachgeschoß des Katharinenturms untergebracht, einem Relikt der ehemaligen Katharinenkirche.

Das kleine Museum fand und findet wegen des einmaligen Ambientes viele Freunde und wird gerne besucht.

Aus Platzgründen konnten jedoch zahlreiche verbliebene Dokumente und wertvolle Objekte in diesen Räumen nicht ausgestellt werden, sie befinden sich heute im Museum „Vom Kloster zur Stadt” im Konventhaus.

POI

Musikinstrumente-Museen

Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #110789 © Webmuseen