Ausstellung 30.04. bis 14.08.22

Moderne Galerie

Helga Griffiths

Sensing the Unseen

Saarbrücken, Moderne Galerie: Die Vorreiterin der geruchsbasierten Kunst lotet in ihren raumgreifenden, interaktiven Klang-, Licht- und Videoinstallationen die Grenzen und Möglichkeiten der menschlichen Wahrnehmung aus. Bis 14.8.22

Die Künstlerin Helga Griffiths (*1959 in Ehingen/Donau), als Vorreiterin der geruchsbasierten Kunst mit multimedialen und multisensuellen Installationen und Videoarbeiten international bekannt geworden, lotet in ihren raumgreifenden, interaktiven Klang-, Licht- und Videoinstallationen die Grenzen und Möglichkeiten der menschlichen Wahrnehmung aus.

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie auf diese Weise an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Dabei setzt sich die Künstlerin mit naturwissenschaftlichen Phänomenen, dem menschlichen Körper und der Frage auseinander, was die „Essenz” des Menschen ist, um dies in ihren alle Sinne ansprechenden Werken aufzugreifen und künstlerisch zu verarbeiten. Immer wieder kooperiert sie dabei mit Forschungsinstituten, um ihre Arbeiten zu realisieren. In ihren Ausstellungen präsentiert sie sogenannte „Experience Spaces”, die durch visuelle, klangliche, olfaktorische oder haptische Impulse beim Publikum Erinnerungen, Gefühle und Ideen auslösen. Dabei besitzen Düfte mit ihrer unmittelbaren und intuitiven Wirkung einen besonderen Stellenwert in Griffiths Kunst.

Für ihre Ausstellung hat die Künstlerin ein Gesamtkonzept entwickelt, das Anklänge aus früheren Installationen mit neuen ortsbezogenen Arbeiten verbindet, in denen der menschliche Körper mit seiner Umwelt und den inneren Prozessen der Erde eine abstrakte Verbindung eingeht. Griffiths macht diese unsichtbaren Prozesse in ihren interaktiven Installationen erfahrbar.

In Saarbrücken erwarten das Publikum neue, speziell auf die Bergbaugeschichte des Saarlandes bezogene Werke, zu denen die Besucher selbst in Kontakt treten. Hinzu kommen spektakuläre Arbeiten, wie die raumgreifende Installation „Identity Analysis”, eine Abstraktion des menschlichen Körpers, oder das mehrteilige Werk „18C – Erinnerung an eine verflüchtigte Landschaft”, bestehend aus einer Videoarbeit zur Destillation eines Kohlenstückes, dem ersten aus Steinkohlenstaub hergestellten Diamanten und einer Duftkreation aus der „Essenz” der Kohle.

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