Ausstellung 24.04. bis 31.10.26
Auf der Erde gibt es 8,3 Milliarden Menschen und 1,6 Milliarden Kraftfahrzeuge. Für Menschen auf allen Kontinenten sind Autos, Motorroller und Co. oft mehr als reine Fortbewegungsmittel. Die Fahrzeuge prägen unser Selbstverständnis und unseren Lebensalltag. Für die einen sind Autos vor allem Transportmittel, für die anderen Statussymbol und Spiegel ihrer Persönlichkeit. Individuelle Fahrzeuge sind Ausdruck von Lebensgefühl, Identität und Zugehörigkeit, aber auch von gesellschaftlichen Klassen und Rollen.
Was sagt ein Fahrzeug über die Person aus, die es fährt? Der niederländische Fotograf Martin Roemers setzt in seinen weltweit aufgenommenen Fotos Menschen mit ihren Fahrzeugen in Szene. Die Bilder sind vor neutralem, weißem Hintergrund aufgenommen und zeigen kein natürliches Umfeld. Im Fokus stehen die Menschen und ihre Fahrzeuge. So kommt eine Mobilitäts- und Automobilkultur zum Vorschein, die einerseits vielfältig ist, andererseits weltweit ähnliche Muster aufweist.
Highlights sind drei lebensgroße Drucke mit bis zu sechs Metern Breite. Ein Audiokommentar des Künstlers liefert Hintergrundinformationen zu ausgewählten Aufnahmen.
Roemers wurde zweifach beim World Press Photo Awards ausgezeichnet.
Ausstellungsort
Die Sammlung der Landverkehrsexponate des Deutschen Museums spannt den Bogen von der Beschleunigung auf eigenen Füßen über die Entwicklung des Renn- und Motorsports am Beispiel prominenter Rennwagen bis hin zu ausgewählten Meilensteinen und Fahrzeuginnovationen.
Haupthaus, München
Eines der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Museen der Welt. Die systematischen Dauerausstellungen umfassen die meisten Gebiete der Technik und die wichtigsten Gebiete der Naturwissenschaften von den Anfängen bis heute.
Dependance, Freilassing
Über 100 Jahre alter Rundlokschuppen mit 20 Gleisständen. Lokomotiven und Abteilwagen des Deutschen Museums, verschiedene Objekte zum Gleisbau. Stadtgeschichte Freilassings in Bezug auf die Bahnstrecke München-Salzburg. Zwei Modellbahnen.
Bis 4.10.2026, München
Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann.
Ab 23.10.2026, München
Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche