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23.8.2025
Gus Dirks, An Easter Hold-Up zu „Ich, das Tier”, DE-34117 Kassel
Gus Dirks, An Easter Hold-Up, Sonntagsseite vom 8. April 1900

Ausstellung 23.08.25 bis 12.04.26

Ich, das Tier

Vom bösen Wolf bis Donald Duck: Tiere im Comic

Grimmwelt

Weinbergstraße 21
DE-34117 Kassel
0561-5986190
info@grimmwelt.de
Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr
Fr 10-20 Uhr

Ob in den Grimm’schen Märchen oder in zeitgenössischen Comics: Tiere spielen darin ganz wesentliche Rollen. Sie sind Helden oder Antihelden, Gegenspieler oder Helfer, treue Gefährten oder verwunschene Menschen. Ihre Darstellungen dienen oft als Projektionsfläche menschlicher Eigenschaften, Gefühle und Gedanken, Sehnsüchte, Ängste und Wertvorstellungen. Erzählstoffe mit menschenähnlichen Tiergestalten laden ein, über das reale, alltägliche Zusammenleben von Mensch und Tier nachzudenken.

Der Comic bietet als äußerst populäres Medium besonders eindrückliche Darstellungen und hat die anthropomorphe Tierfigur zu einem Star gemacht. Originale Zeichnungen, Skizzen und Studien sowie Merchandise ewähren einen Einblick in den Humor, die Zeichenkunst und Geschichte des Comics bis in die Gegenwart.

Tiere prägen die Geschichte(n) des Comics auf ihre jeweilige, charakteristische Art und in ganz wesentlichem Ausmaß, ob Pechvogel Donald Duck, der faule, gefräßige Garfield oder der Wolf aus „Fables”, mit Anleihen aus den Grimm’schen Märchen. Bilderbögen aus dem 19. Jahrhundert gehören zu den Vorläufern der Comics und präsentieren Tiere als Märchenhelden, als Vorbilder bis hin zu Rollenklischees.

Die Ausstellung bietet Gelegenheiten, sprichwörtlich gewordene Zuschreibungen zu reflektieren, unterschiedliche Positionen zu Mensch-Tier-Verhältnissen kennenzulernen, zahlreichen Tierfiguren aus der Comicwelt zu begegnen, eigene Comics zu gestalten und sich selbst in ein Tier zu verwandeln.

POI

Ausstellungsort

Grimm­welt

Erleb­nis­welt zum faszi­nie­ren­den Leben, Schaffen und Wirken der Brüder Grimm. Originale der Grimm­schen Märchen­bücher. Dorn­röschens Hecke und spre­chen­der Zauber­spiegel.

Bis 19.4.2026, Kassel

Was kostet der Tod?

Museum, Kassel

Museum für Sepul­kral­kultur

Objekte zur euro­päi­schen Sepul­kral­kultur aus ver­schie­denen Jahr­hun­der­ten, zeit­ge­nössi­sche Kunst zum Thema Tod, Sach­zeug­nisse zur Be­stat­tungs- und Trauer­kultur.

Bis 16.8.2026, Kassel

Wo die Musik spielt(e)

Museum, Kassel

Neue Galerie

Male­rei und Plastik des 18. bis 20. Jahr­hun­derts. Neben dem Schwer­punkt Kassel sind Künst­ler aus ganz Deutsch­land, Europa, den USA und Süd­amerika vertreten.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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