Ausstellung 08.05. bis 01.11.26
Antike Vasen und Abgüsse antiker Statuen treten in den Sälen und Galerien von Schloss Eutin mit der historischen Ausstattung des Hauses in den Dialog. Mit über 50 Exponaten aus der Antikensammlung Kiel macht die Ausstellung die vielfältigen Antikenbezüge in den Räumen des Schlosses sichtbar, die der Wahrnehmung der Besucher bisher leicht entgehen konnten.
Die Präsentation, eine Kooperation der Stiftung Schloss Eutin mit der Antikensammlung Kiel, richtet den Blick auf die fortwährende Umdeutung antiker Motive. Mythen, Figuren und Formen werden dabei nicht als statisches Vermächtnis, sondern als wandelbare Bezugspunkte dargestellt, die in unterschiedlichen Epochen und Kontexten jeweils neu interpretiert und genutzt wurden. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen Übersetzungen und Aneignungen nachzugehen und die Antike als dynamisches kulturelles Referenzsystem zu begreifen.
Ausstellungsort
Wohnschloss der Fürstbischöfe von Lübeck aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf, den späteren Großherzögen von Oldenburg. Reich geschnitzter Spätbarockaltar und Orgel von Arp Schnitger in der Kapelle von 1694.
Bis 20.9.2026, Eutin
Wilhelm von Kobbe schuf zahlreiche Zeichnungen und Ölbilder von Eutin und seiner Umgebung.
Ab 20.9.2026, Eutin
Historische Fotografien führen durch die alten Straßen und Gassen der Stadt, vorbei an längst vergessenen, verlorenen oder auch vollkommen anders gestalteten Häusern.
Ab 2.10.2026, Eutin
Museum, Eutin
Eutin zur Goethezeit: Dichter Johann Heinrich Voß, Goethemaler J. H. Wilhelm Tischbein und der in Eutin geborenen Komponist Carl-Maria von Weber. Eutiner Landschaftsmalerei mit Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Museum, Lütjenburg
Die Eiszeit als das dramatische Klimaereignis der jüngsten Vergangenheit. Vom Eis mitgebrachte Steine und deren Herkunft aus Skandinavien. Pflanzen kalter Regionen.