Ausstellung 06.04.21 bis 09.01.22

Bayerisches Nationalmuseum

Intermezzo Murano

Moderne trifft Barock

München, Bayerisches Nationalmuseum: Murano gilt als Inbegriff für die italienische Glaskunst. Ihre Tradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Nach einer wechselvollen Geschichte erlebte das Glas aus Murano im 20. Jahrhundert eine neue Hochphase. Bis 9.1.22

Murano gilt als Inbegriff für die italienische Glaskunst. Ihre Tradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als Venedig seine schon damals weltberühmte Glasherstellung auf die benachbarte Insel verlagerte.

Nach einer wechselvollen Geschichte erlebte das Glas aus Murano im 20. Jahrhundert eine neue Hochphase. Manufakturen wie Archimede Seguso, Barovier & Toso oder Venini leisteten hier bahnbrechende Arbeit.

Seit den 1920er-Jahren gelang es erfahrenen Glasmachern zusammen mit international renommierten Gestaltern, Architekten, Malern und Keramikern, innovative Produkte mit höchstem künstlerischem Anspruch zu entwickeln. Dies bezeugen kostbare Gläser in allen Facetten, von zarten Kreationen mit filigranen Netzmustern bis hin zu massiven Gefäßobjekten in einzigartig strahlender Farbigkeit.

In der Sammlung barocker Glaskunst des Bayerischen Nationalmuseums werden erstmals rund 30 hochkarätige Werke aus Murano der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts präsentiert, die aus dem Bestand der Neuen Sammlung stammen. Darunter befinden sich Gefäße führender Entwerfer und Glaskünstler wie Carlo Scarpa, Ettore Sottsass und Paolo Venini.

Die spannungsvolle Gegenüberstellung beleuchtet zwei höchst innovative Epochen der Glaskunst und führt die faszinierenden Facetten der Glasveredelung vor Augen.

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