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28.2.2023
Käthe Kollwitz, Heimarbeit zu „Käthe Kollwitz”, DE-50667 Köln
Käthe Kollwitz, Entwurfsskizze zu Heimarbeit, 1925, Kohle auf Ingres, NT 1073, Käthe Kollwitz Museum Köln

Ausstellung 28.02. bis 04.06.23

Käthe Kollwitz

zu Gast im Museum Ludwig

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
DE-50667 Köln
0221-221-26165
info@museum-ludwig.de
Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr
1. Do/Mt 10-22 Uhr

Käthe Kollwitz (1867-1945) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Das Käthe Kollwitz Museum Köln bewahrt die weltweit umfangreichste Sammlung ihrer Werke. Seine Ausstellungsräume sind allerdings aufgrund von Baumaßnahmen vorübergehend geschlossen.

Das Werk der Zeichnerin, Grafikerin und Bildhauerin bleibt jedoch weiterhin sichtbar: das Museum Ludwig zeigt mit Bewegtbild, Fotografie, Zeichnungen und Druckgrafik zwei Sammlungen, die einander ergänzend eine Begegnung mit der Künstlerin und ihrem Schaffen ermöglichen.

Für Käthe Kollwitz stand der Mensch im Mittelpunkt. Bereits in der Kaiserzeit, zu Beginn ihrer Laufbahn, setzte sie sich künstlerisch mit sozialen und politischen Themen auseinander. Zeitlebens bestimmten Motive zu Krieg, Verlust und Trauer, aber auch zu Liebe, Geborgenheit und dem Ringen um Frieden ihr Werk. Kollwitz brachte ihre Aussagen zeichnerisch gekonnt und druckgrafisch mit großer Experimentierlust zu Papier.

Das Leben im Berliner Arbeiterkiez Prenzlauer Berg und tägliche Begegnungen mit den Proletariern in der Arztpraxis ihres Mannes sensibilisierten die Künstlerin für das Leid und die Sorgen der Menschen. In der Weimarer Republik erreichte sie höchste Bekanntheit, machte ihren gesellschaftlichen Einfluss geltend und engagierte sich gegen den Nationalsozialismus.

Die Präsentation von mehr als 20 Exponaten im Museum Ludwig stellt eine Reihe ihrer stets ungeschönten Selbstbildnisse der 1920er und 1930er Jahre Fotografien der Künstlerin aus dem Jahr 1925 von Hugo Erfurth gegenüber.

Das im selben Jahr von Hans Cürlis gedrehte Bewegtbild-Porträt von Käthe Kollwitz erlaubt einen Blick über ihre Schulter während des Schaffensprozesses. Die hierbei entstandene Zeichnung ist eine von 15 Leihgaben aus der Kölner Kollwitz Sammlung.

Neben den Selbstporträts steht das Thema Heimarbeit im Fokus – seit Ende des 19. Jahrhunderts und bis heute immer wieder Gegenstand sozialpolitischer Debatten.

POI

Ausstellungsort

Museum Ludwig

Bis 10.11.2024, im Haus

Charges­heimer

Der Auftrag lautete, reprä­senta­tive Auf­nahmen des Wieder­aufbaus der kriegs­zerstörten Stadt anzu­fertigen, dabei aber auch die „typischen” Kölner festzu­halten.

Bis 28.7.2024, Köln

1863 Paris 1874

Die Aus­stel­lung zeichnet den span­nen­den Weg der franzö­sischen Malerei nach und präsen­tiert ein faszi­nie­rendes Panorama an Künstlern, Stil­richtun­gen, Gattun­gen und Motiven.

Museum, Köln

Römisch-Germa­nisches Museum

Archäo­lo­gi­sches Erbe des römi­schen und frän­ki­schen Köln sowie des Um­lan­des von der Ur­ge­schichte bis zum frühen Mittel­alter. Glas, Kera­mik, Mosa­iken, Schmuck.

Museum, Köln

Museum für Ange­wandte Kunst

Euro­päi­sches Kunst­hand­werk vom Mittel­alter bis zur Gegen­wart. Möbel, Kera­mik (Rhei­ni­sches Stein­zeug, Fayence, Por­zellan), Glas (Italien, 16. Jahr­hun­dert, Deutsch­land, 17.- 18. Jahr­hun­dert, Jugend­stil), Silber, Zinn, Schmuck von der Gotik bis zur Gegen­wart.

Museum, Köln

Wallraf-Richartz-Museum

Alt­kölner Malerei, nieder­ländi­sche und alt­deut­sche Tafel­malerei, flämi­sche und hollän­dische Gemälde, Bilder des 17. Jahr­hun­derts aus Italien und Spanien, deutsche Ro­man­tik, Rea­lis­mus, Im­pres­sio­nis­mus, Skulp­turen ab 1800. Graphi­sche Samm­lung.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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