Museum

Käthe-Kollwitz-Museum

(Eröffnungswochenende 24. & 25. September 2022)

Berlin: Arbeiten der Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz.

Die Dauerausstellung „Aber Kunst ist es doch” im Erdgeschoss des Gebäudes zeigt rund 100 Exponate von Käthe Kollwitz. Mit dem Titel wird auf ein Zitat der Künstlerin zurückgegriffen, das sie im Dezember 1922 in ihr Tagebuch nieder­schrieb.

Kollwitz ging es vorrangig darum, ein künstlerisch anspruchsvolles Werk zu schaffen. In diesem Sinne untersucht die neue Präsentation im Theaterbau zunächst mit eigenen Beständen, später im Wechsel mit Leihgaben aus befreundeten Sammlungen und von privaten Leihgebern die künstlerische Qualität der Werke der überaus selbstkritischen Grafikerin und Bild­hauerin.

Ursprünglich befand sich das Käthe-Kollwitz-Museum in der Stadtvilla, die 1871 als erstes Wohnhaus in der Fasanenstraße errichtet und bereits 1897 zu einem Palais im spätklassizistischen Stil umgestaltet wurde. Im Mai 1986 eröffnete hier der im April 1993 verstorbene Berliner Maler und Kunsthändler Hans Pels-Leusden das private Museum. Einem bedeutenden Teil ihres Gesamtwerkes war damit in der Stadt, in der Käthe Kollwitz über 50 Jahre gelebt und gearbeitet hat, eine dauerhafte Heimstatt ge­sichert.

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