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21.12.2025
Karl Valentin als Ritter zu „Karl Valentin und die alten Rittersleut”, DE-82031 München

Ausstellung 27.03. bis 15.11.26

Karl Valentin und die alten Rittersleut

Burgmuseum Grünwald

Zeillerstraße 3
DE-82031 München
089-6413218
Ganzjährig (außer 9.1.-15.2.):
Di-So 10-17 Uhr

Die Burg Grünwald mit ihrer wechselvollen Geschichte diente dem Komiker Karl Valentin als Rückzugsort und Inspiration für sein bekanntes Spottlied „Ja, so warn’s, die altn Rittersleut”. Bis heute wird der allseits bekannte Klassiker gesungen und fortgedichtet.

Die Ausstellung – ein gemeinsames Projekt des Münchner Vereins Forum Humor und komische Kunst und der Archäologischen Staatssammlung – greift die Faszination auf, die Uniformen, Ritter und Mittelalter auf Karl Valentin (und auch auf seine Partnerin Liesl Karlstadt) und sein gesamtes künstlerisches Leben ausgeübt haben. Ab 1914 tauchen die Ritter immer wieder in Valentins Programmen auf: 1924 schrieb er seinen Zweiakter „Raubritter vor München”, der am 1. April desselben Jahres in den Münchner Kammerspielen uraufgeführt wurde. 1934 eröffnete er in den Kellerräumen des Hotels Wagner in der Sonnenstraße einen mittelalterlichen Gruselkeller. 1934 bis 1937 erarbeitete er ein Drehbuch für die Verfilmung des Stoffs der „Raubritter”, 1939 folgte die Einrichtung der „Ritterspelunke” im Färbergraben 33.

Von 1941 bis 1943 logierte Karl Valentin im Schlosshotel Grünwald neben der Burg, weil er im stark bombardierten München zunehmend um sein Leben fürchten musste. Als „Burghausmeister” suchte er in der Burg Grünwald nach Überbleibseln der Ritterzeit.

Die Ausstellung „geht den Spuren nach, die das Interesse Karl Valentins am Mittelalter und am Rittertum in seiner Biografie und in seinem gesamten Werk hinterlassen hat. In seinem Nachlass im Theaterwissenschaftlichen Archiv der Universität zu Köln finden sich dafür mannigfaltige Belege, die nun im Ausstellungsraum der Burg Grünwald gezeigt werden.

POI

Ausstellungsort

Burg­museum Grün­wald

Vor- und Früh­ge­schichte des Isar­tals, römi­sches Lapi­da­rium. Sonder­aus­stel­lun­gen.

Haupthaus, München

Archäo­logische Staats­samm­lung

Die Archä­o­lo­gi­sche (vor­mals Prä­histo­ri­sche) Staats­samm­lung er­füllt die Funk­tion eines Landes­museums für Vor- und Früh­ge­schichte. Schwer­punkte: Be­sie­de­lung Bayerns von der Alt­stein­zeit bis zum frühen Mittel­alter.

Museum, München

Bavaria Film­stadt

In der Führung durch das Pro­duk­tions­gelände erfahren die Besucher haar­genau, wie große Film­klassiker und beliebte Fernseh­serien entstehen und können in einigen Origina­kulissen kurze Film­szenen selbst nach­spielen.

Bis 1.3.2026, München

Digital by Nature

In den gene­ra­tiven Raum­erleb­nissen von Miguel Chevalier erzeugen Algo­rithmen fort­laufend neue Bilder.

Ab 20.3.2026, München

Haar – Macht – Lust

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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