Ausstellung 21.02. bis 02.08.26
Klug, trocken und eigensinnig: Katharina Greve erzählt in ihren Comics von Kindern, die sich nicht anpassen, sondern nachdenken, widersprechen und ihren eigenen Weg gehen. Mit scharfem Humor und präziser Beobachtung seziert sie gesellschaftliche Rollenbilder, und das leichtfüßig, pointiert und zeitgemäß.
In „Prinzessin Petronia” steht die griesgrämige, naturwissenschaftlich begeisterte Cousine des kleinen Prinzen, einer der bekanntesten Figuren der Weltliteratur, im Mittelpunkt. Statt poetischer Lebensweisheiten setzt sie auf Logik, Skepsis und Ironie – und stellt vertraute Mythen über Schönheit, Sinn und Erwartung radikal infrage. Eine Figur, die aus dem Schatten tritt und selbstbewusst Position bezieht. „Meine Geschichten von Mutter und Tochter” ist die weibliche Antwort auf den Comic-Klassiker „Vater und Sohn” von e.o.plauen. Greve erzählt vom Alltag eines Mutter-Tochter-Duos: mal turbulent, mal zärtlich, immer mit Witz und einer Prise Anarchie.
Ausstellungsort
Einzigartige Wilhelm-Busch-Sammlung. International bedeutende Sammlung satirischer Kunst aus vier Jahrhunderten mit Werken von von Künstlern wie William Hogarth, James Gillray, Francisco de Goya und Honore Daumier sowie Thomas Theodor Heine, A. Paul Weber, Tomi Ungerer, Ronald Searle und anderen.