Ausstellung 05.09.20 bis 10.01.21

Museum Berggruen

Klee in Nordafrika

1914 Tunesien / Ägypten 1928

Berlin, Museum Berggruen: Zweimal zieht es Paul Klee (1879-1940) zu Studienzwecken nach Nordafrika, womit er sich in eine lange Tradition von Künstlerreisen in den Orient einreiht: Am Beginn seiner künstlerischen Karriere fuhr er nach Tunesien, als etablierter Künstler und Lehrer am Bauhaus nach Ägypten. Bis 10.1.21

Zweimal zieht es Paul Klee (1879-1940) zu Studienzwecken nach Nordafrika, womit er sich in eine lange Tradition von Künstlerreisen in den Orient einreiht: Am Beginn seiner künstlerischen Karriere fuhr er nach Tunesien, als etablierter Künstler und Lehrer am Bauhaus nach Ägypten.

Die knapp zweiwöchige, in die Kunstgeschichte als „Tunisreise” eingegangene Studienfahrt mit August Macke und Louis Moilliet im Jahr 1914 war für Klees Schaffen wegweisend: In über vierzig Aquarellen und Zeichnungen intensiviert er die Farbigkeit und löst seine Motive weitgehend von gegenständlichen Bezügen. Klee übersetzt Architektur und Landschaft in abstrahierte, rasterförmige Farbfelder wie bei dem Aquarell „Rote und weisse Kuppeln“.

1928/29 reist Klee nach Ägypten. Während er in seinen Briefen und Postkarten Enttäuschung über die dort vorgefundene Architektur und Lebensbedingungen äußert, begeisterte ihn die Natur. Seine Eindrücke finden vor allem nach der Reise ihren Widerhall, wie im kurz nach der Rückkehr entstandenen Gemälde „Nekropolis”.

Die konzentrierte Sonderpräsentation widmet sich den in Zusammenhang mit Klees Nordafrikareisen entstandenen Werken aus der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt durch fünf großzügige Leihgaben aus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

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