Ausstellung 01.04. bis 15.09.19

Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum

Kohl-, Appel- un Blomenhoff

Ländliche Hausgärten in Schleswig-Holstein

Molfsee bei Kiel, Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum: Die Ausstellung befaßt sich mit der Entwicklungsgeschichte sowie der sich wandelnden sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung der gewöhnlichen Gärten auf dem Land. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Zeit von 1900 bis 1970. Bis 15.9.19

Die Ausstellung befaßt sich mit der Entwicklungsgeschichte sowie der sich wandelnden sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung der gewöhnlichen Gärten auf dem Land. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Zeit von 1900 bis 1970.

Das Thema Garten ist über Jahrhunderte hinweg mit der Frage nach der Selbstversorgung der ländlichen Haushalte verbunden. Was wurde angebaut (Gemüse, Obst oder Kräuter) und in welchen Mengen? Wie hat man Erträge, die nicht gleich verzehrt wurden, bevorratet und konserviert? Wurden Überschüsse weitergegeben, etwa an Bedürftige? Welchen Raum nahmen Blumen und Ziergehölze ein? Wie waren die Gärten aufgeteilt? Wie veränderten sich die Gärten mit der Zeit? Gab es regionale Unterschiede? Inwieweit haben Klostergärten, herrschaftliche Gärten, Pastorats- und Schulgärten in den vergangenen Jahrhunderten die ländliche Gartenkultur beeinflusst?

Der Hauptteil der Ausstellung ist im beeindruckenden Innenraum des Barghauses aus Arentsee aus der Wilstermarsch zu sehen. Darüber hinaus wird anhand von zehn nach historischen Vorbildern gestalteten Schaugärten auf dem Museumsgelände auf anschauliche Weise vermittelt, welche unterschiedlichen Gartentypen einst in den ländlichen Gegenden Schleswig-Holsteins üblich waren.

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