Museum
Das 1927 vom Geschichts- und Altertumsverein gegründete Städtische Museum Wurzen befindet sich seit 1948 im schönsten Bürgerhaus der Stadt, zwischen dem Markt, Dom- und Bischofsschloss gelegen. Es wurde 1668 nach dem 30jährigen Krieg im Renaissancestil wieder aufgebaut. Hier wohnten Ratsmänner, Bürgermeister und Kaufleute.
Die Ausstellungsgestaltung ist der historischen Raumnutzung angepasst. In den mittelalterlichen Braukellern sind neben vorgeschichtlichen Siedlungsfunden von der späten Eiszeit bis zur Slawenzeit baugeschichtliche Relikte aus dem Stadt- und Kreisgebiet zu sehen. Hervorzuheben ist eine exquisite Sammlung von sog. Feierabendziegeln, die mit ihrer Beschriftung u.a. auf die Schrecken der napoleonischen Fremdherrschaft hinweisen. Das städtische Handwerk wie Bäckerei, Kunstschlosserei, Buchsatz und -druck, Feilenhauerei und Friseurgeschichte nimmt großen Raum ein.
Archäologie, Kulturgeschichte, bürgerliche Wohnkultur, Handwerk, die Sammlung Richard Puettner sowie Dokumentationen zu Joachim Ringelnatz und Theodor Uhlig (Komponist) runden das Angebot ab.
Das repräsentative Kontor mit seiner frühbarocken Stuckdecke wird für Ausstellungen genutzt.
Museum, Wurzen
Die Fahrzeugsammlung fokussiert sich auf das Motorrad, die sächsische Auto Union und deren Gründungsfirmen sowie die sächsisch-anhaltinische Benzinherstellung unter dem Namen Leuna.
Bis 28.6.2026, Leipzig
Im Zentrum der Präsentation stehen kulturelle Zeugnisse aus dem Papua Golf, dem Sepik Flussgebiet und dem Bismarck Archipel.
Bis 22.2.2026, Leipzig
Die beliebte Sendung „Unser Sandmännchen” des damaligen Deutschen Fernsehfunks (DDR) überlebte die deutsche Teilung und bringt bis heute den Kindern jeden Abend Gute-Nacht-Geschichten.
Bis 12.4.2026, Leipzig
Mit einer Auswahl von rund fünfzig Bildteppichen führt die Ausstellung die erstaunliche ästhetische Bandbreite dieser Welt aus Fäden vor Augen.
Bis 31.5.2026, Leipzig
Die kompakte Galerieausstellung erzählt von einem Künstler, der sich mit Klugheit, Erfindungsreichtum und Beharrlichkeit kreative Freiräume erkämpfte – mitten im staatsgelenkten Kulturbetrieb der DDR.