Museum

RuhrKunstMuseen (RKM)

Kunsthalle Recklinghausen

Recklinghausen: Deutsche Kunst nach 1945. Werke der 1947 in Recklinghausen gegründeten Künstlergruppe „junger westen” und des deutschen Informel.

Die Sammlung umfasst rund 3.500 Werke überwiegend des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihre Anfänge liegen in den 1920er Jahren, als man mit Gründung des Vestischen Museums neben heimatkundlichen und historischen Objekten auch sogenannte „Moderne Kunst” zu sammeln begann.

Bereits 1937 wurde die noch junge Sammlung dezimiert, weil die Nationalsozialisten 37 als „entartet” verfemte Werke aus dem Museum entfernen ließen, darunter Bilder von Peter August Böckstiegel, Käthe Kollwitz, Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs und Max Schulze-Sölde. Weitere Kunstwerke fielen der Kriegszerstörung zum Opfer und so bedeutete das Ende des Zweiten Weltkriegs auch für Recklinghausen einen absoluten Neubeginn der Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Sammlung liegt heute auf Werken der 1947 in Recklinghausen gegründeten Künstlergruppe „junger westen” und dem deutschen Informel, auf Preisträger des gleichnamigen Kunstpreises sowie auf einer konzentrierte Sammlung der Kunst der Moderne sowie der naiven Kunst, vorwiegend aus dem Ruhrgebiet.

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