Museum
Spannende Ausstellungen, eine beeindruckende Sammlung und der spektakuläre Bau im Herzen der Stadt machen das Kunstmuseum zu einem der Hauptanziehungspunkte Stuttgarts. Der Neubau beeindruckt vor allem nachts, wenn die gläserne Hülle hell zu strahlen beginnt und den Blick auf den steinernen Gebäudekern im Inneren freigibt. Jedes Jahr lockt dieser weithin sichtbare Glaskubus mit drei bis vier großen Ausstellungen ein breites Publikum an.
Die wahre Größe des Museums erschließt sich jedoch erst beim Betreten des eigentlichen Sammlungsbereiches: ein stillgelegtes Tunnelsystem gestattete es den Architekten Hascher und Jehle, die Ausstellungsfläche auf raffinierte Weise auf insgesamt 5.000 Quadratmeter zu erweitern. Hier werden in stetem Wechsel die Höhepunkte der städtischen Kunstsammlung präsentiert, die über 15.000 Werke der Klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst umfasst.
Berühmt ist die Stuttgarter Sammlung für ihren weltweit bedeutendsten Bestand an Werken des Künstlers Otto Dix. Sein Triptychon »Großstadt« von 1927/28 und »Das Bildnis der Tänzerin Anita Berber« von 1925 zählen zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Zentrale Arbeiten von Künstlern wie Adolf Hölzel, Willi Baumeister, Fritz Winter oder Dieter Roth machen einen Besuch im Kunstmuseum Stuttgart zu einem Erlebnis.
Abwechslungsreiche Veranstaltungen, ein vielfältiges Führungsangebot und eine preisgekrönte Gastronomie verführen zum Wiederkommen.
Bis 12.4.2026, im Haus
Die Präsentation zeigt, was oftmals das auf Erotik und Rausch reduzierte Image von Anita Berber verdeckt: ihren wegweisenden Einfluss als Choreografin auf den modernen Tanz.
Bis 12.4.2026, im Haus
Für 22 Kunstwerke wurden Episoden entwickelt, die neue, experimentelle Vermittlungsansätze für den digitalen Raum verfolgen.
Bis 12.4.2026, im Haus
Der leise Humor in den Arbeiten entsteht zwischen den Begegnungen von Figuren, durch den Umgang von Figuren mit Alltagsdingen, über Körperhaltungen sowie durch eingefügte Worte und Satzfragmente.
Bis 12.4.2026, im Haus
Für das 20-jährige Jubiläum ist erstmalig eine Auswahl an Werken zu sehen, die nach der Präsentation in der „Frischzelle” Teil des Museumsbestandes wurden.
Dependance, Gaienhofen
Leben und Werk von Otto Dix.