Ausstellung 06.06. bis 01.11.20

terra mineralia

Kunstwerk Alpen

Freiberg, terra mineralia: Schroffe Gipfel, schmelzende Gletscher oder die bizarren Formen von verwitterndem Gestein: die Alpen sind ein Kunstwerk. Der Naturfotograf Bernhard Edmaier hat das eindrucksvolle Gebirge in atemberaubenden Fotografien festgehalten. Bis 1.11.20

Schroffe Gipfel, schmelzende Gletscher oder die bizarren Formen von verwitterndem Gestein: die Alpen sind ein Kunstwerk. Der Naturfotograf Bernhard Edmaier hat das eindrucksvolle Gebirge in atemberaubenden Fotografien festgehalten.

Seit nunmehr fast 30 Jahren bereist der studierte Geologe mit seiner Kamera die Welt. Dabei besteht ein Großteil seiner Bilder aus Luftaufnahmen, die einen Blick auf die Berge gestatten, wie er sonst nur den Vögeln möglich ist.

Die Entstehungsgeschichte der Alpen hat ihre Spuren in Form von außergewöhnlichen Farben und Strukturen hinterlassen. So gibt es spektakuläre, hunderte Meter hohe Gesteinsfalten, in den Bergspitzen vom Mont Blanc finden sich Gesteine vom Superkontinent Pangäa wieder und steile Hänge leuchten wegen des besonderen Gesteins, das die Feuchtigkeit gut speichert, dennoch wie saftig grüne Grasberge.

In Bernhard Edmaiers großformatigen Fotografien verbinden sich diese Formen zu einer faszinierende Bilderreise durch die Zeit, die geprägt ist von den Kräften der Kollision und Erosion, vom ewigen Ringen zwischen Fels und Eis. Spezielle Geoskope begleiten die Fotografien und ermöglichen bis auf mikroskopische Ebene in alpine Felsen hineinzuschauen.

Ergänzt wird die Wanderausstellung durch Gesteine und Minerale aus den Alpenländern von der Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg, den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden und dem Strahler Frank Woldert. Die Stufen des privaten Mineraliensammlers stehen dabei im Mittelpunkt. Seit über 20 Jahren ist er, meist in schwer zugänglichen Gebieten in den Schweizer Alpen, auf der Suche nach alpinen Klüften. Dort legt er insbesondere seltene rosa Fluorite und vielfältige Rauchquarze frei, mit Großstufen von bis zu einem Meter Länge.

terra mineralia ist bei:
POI
Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #1048730 © Webmuseen