Ausstellung 17.06. bis 26.10.21

Militärhistorisches Museum

KZ überlebt

Porträts von Stefan Hanke

Dresden, Militärhistorisches Museum: Der Regensburger Fotograf Stefan Hanke suchte zehn Jahre lang KZ-Überlebende auf und porträtierte 121 von ihnen in sieben europäischen Ländern. Bis 26.10.21

Die Nationalsozialisten ermordeten Millionen von Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslagern. Am Kriegsende wurden dort Hunderttausende Häftlinge befreit. Viele Überlebende hatten alles verloren und waren schwer traumatisiert. Oft schwiegen sie über ihr Schicksal oder sprachen erst im hohen Alter darüber.

Wie lebten diese Menschen mit den erlittenen physischen und psychischen Zerstörungen weiter? Diese Frage begleitete den Regensburger Fotografen Stefan Hanke, als er von 2004 an zehn Jahre lang Betroffene aufsuchte. In seinem Projekt KZ überlebt porträtierte er 121 von ihnen in sieben europäischen Ländern.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr zeigt aus diesem Konvolut über 80 Fotografien. Rund die Hälfte der Zeitzeugen sind jüdischer Herkunft, weitere sind Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und als „Asoziale” diskriminierte Menschen. Der Älteste war zum Zeitpunkt der Aufnahme 105 Jahre und die Jüngste 70 Jahre alt.

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