Version
13.5.2024
(modifiziert)
Landesmuseum Mainz zu „Landesmuseum Mainz (Museum)”, DE-55116 Mainz
© GDKE Rheinland-Pfalz - Landesmuseum Mainz, Foto: Ursula Rudischer
Slevogt, Bal paré zu „Landesmuseum Mainz (Museum)”, DE-55116 Mainz
Max Slevogt, Bal paré – Selbstbildnis mit Gattin (Ausschnitt), 1904, Öl/Lwd.
© GDKE, Landesmuseum Mainz (Foto: A. Brachat)

Museum

Landesmuseum Mainz

Große Bleiche 49-51
DE-55116 Mainz
Ganzjährig:
Di 10-20 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Von der Golden-Ross-Kaserne zum kulturhistorischen Museum des 21. Jahrhunderts: das barocke Gebäude der „Golden-Ross-Kaserne” und die moderne Glas- und Stahlkonstruktion zum Innenhof bilden zusammen mit dem kurfürstlichen Marstall das reizvolle Ensemble des grundlegend sanierten und modernisierten Landesmuseums Mainz.

Alle Kunstgattungen unter einem Dach

Die weltoffene Stadt Mainz galt seit den römischen Anfängen als das Zentrum des Mittelrheins. Der Reichtum und die internationalen Beziehungen der Stadt haben sich auf die zahlreichen Sammlungen ausgewirkt, die heute zu den Beständen des Landesmuseums zählen. Regional, überregional und international bedeutende Kunstwerke ermöglichen unter einem Dach einen Rundgang durch Kunst und Kultur mehrerer Jahrtausende und durch nahezu alle Kunstgattungen.

Die archäologische Abteilung umfasst Funde von der Steinzeit bis zur Völkerwanderungszeit und kann die größte römische Steinsammlung nördlich der Alpen vorweisen. Daran schließen sich Skulpturen, Gemälde und Kunsthandwerk des Mittelalters an, darunter prominente Werke wie die Adlerfibel, die Elfenbeinmadonna und die Tafeln des Hausbuchmeisters. Niederländische, aber auch französische und italienische Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts bilden den Kernbestand der Alten Meister, und den Rang der kurfürstlich-erzbischöflichen Residenz im Barock führen Skulpturen, Möbel und Porzellane vor Augen.

Gemälde von der Goethezeit über die Romantik, den Realismus und den Impressionismus bis zum 21. Jahrhundert und eine einzigartige Jugendstilglas-Sammlung geben einen Überblick über die Entwicklung der Künste während der letzten beiden Jahrhunderte. Die umfangreichste Graphische Sammlung des Landes bewahrt Blätter von der Dürerzeit bis zur Gegenwart.

POI

Bis 15.9.2024, im Haus

Herkunft (un)geklärt

Welche heute längst ver­gesse­nen Sammler und Mäzene lebten in der Stadt, welche Kunst­hand­lungen florierten vor, während und nach der NS-Zeit und aus welchen Bezugs­quellen erwarben die Städti­schen Samm­lungen ihre Kunst?

Dependance, Edenkoben

Schloss Villa Ludwigs­höhe

Villa im klas­si­zi­sti­schen Stil. Kunst Max Sle­vogts. Kultur und Kunst zur Zeit des Bayern­königs Ludwig I., Samm­lung Moderne Kera­mik.

Museum, Mainz

Natur­histori­sches Museum

Regio­nale und inter­natio­nale Natur­ge­schichte vom Tertiär bis in die Gegen­wart. Ent­stehungs­ge­schichte der Natur­räume des Landes Rhein­land-Pfalz. Um­fang­reiche Samm­lung nahezu aller Mine­rale und Erze aus Rhein­land-Pfalz.

Museum, Mainz

Museum für Archäo­logie

Alt­europa von der Früh­bronze­zeit bis zur Zeiten­wende. Der römi­sche Kaiser und seine Pro­vin­zen in der aus­gehen­den Repu­blik und römi­schen Kaiser­zeit. Frühes Mittel­alter.

Museum, Mainz

Mainzer Fast­nachts­museum

Alles, was für die Main­zer Fast­nacht typisch ist: Narren­kappen, Kostüme, Orden, Uni­formen, die „Schwell­köpp”, die „Bütt” mit der Eule, Aus­schnitte aus über 60 Jahren Fernseh­fast­nacht, alle Mainzer Stim­mungs­hits.

Museum, Mainz

Gutenberg-Museum

Zwei der be­rühm­ten 42-zei­ligen Guten­berg-Bibeln. Bücher des 15. bis 20. Jahr­hun­derts, Druck­werke, Grafik des 15. bis 20. Jahr­hun­derts, Papier, Schrift, Schnitt, Satz- und Druck­maschi­nen. Täglich Vor­füh­run­gen an der Guten­berg-Presse.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
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