Ausstellung 06.12.19 bis 03.05.20

Museum Scharf-Gerstenberg

Lebenskleckse – Todeszeichen

Horst Janssen zum Neunzigsten

Berlin, Museum Scharf-Gerstenberg: Die Ausstellung richtet erstmals ihr Augenmerk auf Werke, in denen Janssen mit den Mitteln des Zufalls operiert. Mit rund 120 Zeichnungen, Radierungen, Fotografien und Collagen bietet sie einen ungewöhnlichen Querschnitt durch das Œuvre des Künstlers. Bis 3.5.20

Am 14. November 2019 jährt sich der Geburtstag von Horst Janssen (1929-1995) zum neunzigsten Mal. Die Nationalgalerie nimmt das Jubiläum zum Anlass, einen Blick auf eine weniger bekannte Seite seines Schaffens zu werfen. Mit rund 120 Zeichnungen, Radierungen, Fotografien und Collagen bietet die Ausstellung einen ungewöhnlichen Querschnitt durch das Œuvre des Hamburger Künstlers.

Die Ausstellung richtet erstmals ihr Augenmerk auf Werke, in denen Janssen – ähnlich wie zuvor die Surrealisten – mit den Mitteln des Zufalls operiert, und zeigt Bilder, die jenseits der berühmt gewordenen Werkkomplexe das Entstehen und Vergehen ihrer selbst zum Thema haben: Kleckse, aus denen ganze Landschaften erwachsen, Flecken, die sich zu schattenhaften Figuren fügen, Löcher, die als Sonne verglühen. Sie führt in das alchemistische Labor des Zeichenmeisters, um zu ergründen, was geschah, bevor eben jene Werke entstanden, die wir als „typisch Janssen“ erkennen.

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