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19.2.2026
Leyla Yenirce zu „Leyla Yenirce. Werdegang”, DE-26135 Oldenburg

Ausstellung 18.04. bis 23.08.26

Leyla Yenirce. Werdegang

Augusteum, Galerie Alte Meister

Elisabethstraße 1
DE-26135 Oldenburg
Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr

Mit ihrer Ausstellung in Oldenburg kehrt Yenirce (*1992 in Qubînê) zurück in die Stadt, in der sie als Kind êzidischer Geflüchteter ihr erstes Zuhause in Deutschland fand. Diese biografische Verankerung bildet einen Resonanzraum für ihr künstlerisches Denken.

In den Installationen, Gemälden und Videowelten der Ausstellung verbindet Yenirce globale Themen wie Migration, feministische Selbstbehauptung und mediale Machtstrukturen mit persönlichen Erinnerungen an konkrete Orte, Stimmen und Begegnungen. So inszeniert die Künstlerin prägende Sammlungsstücke des Museums und Wandzeichnungen aus ihrer Jugend gleichwertig nebeneinander. Im Zentrum ihrer Malereien steht eine Reihe unterschiedlicher Frauen, die Yenirces Entwicklung maßgeblich geprägt haben.

Ob real oder ideell: Die Stimmen der Frauen aus Kunst und Literatur, Bildung und Politik verstärkt die Künstlerin in ihren Arbeiten zu einem kämpferischen und lebensfrohen „Chor der Frauen”. In den großflächigen Ölmalereien tauchen sie, mittels Siebdruck dargestellt, am Mikrofon sprechend, singend und applaudierend auf.

POI

Ausstellungsort

Augu­steum

Erstes eigens als „Kunst­haus” ge­schaffe­nes Bauwerk Nieder­sachsens, erbaut im Stil der floren­ti­ni­schen Renais­sance 1865 bis 1867. Abteilung für moderne Malerei und Plastik des Landes­museums für Kunst und Kultur­geschichte.

Haupthaus, Oldenburg

Landes­museum f. Kunst- u. Kultur­ge­schichte

Schloss, Oldenburg

Prinzen­palais

Kunst des 19. und 20. Jahr­hun­derts, be­gin­nend mit Ro­man­tik und Klassi­zis­mus. Gemälde der deutschen Romantik, der Worps­weder Künster­kolonie, der Im­pres­sio­ni­sten Lovis Corinth, Max Lieber­mann und Max Sle­vogt sowie der Brücke-Maler Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und Emil Nolde. Werke von Franz Radzi­will.

Museum, Oldenburg

Landes­museum Natur und Mensch

Der nord­west­deut­sche Raum mit seinen viel­fäl­ti­gen Land­schaften und die vor- und früh­ge­schicht­lichen Spuren unserer Vor­fahren.

Museum, Oldenburg

Olden­burger Kunst­verein

Schloss, Oldenburg

Schloss Olden­burg

Resi­denz der Groß­herzöge von Olden­burg. Histo­rische Prunk­räume wie großer Schloss­saal, Marmor­saal und ver­schie­dene Salons. Histo­risches Mobiliar und zahl­reiche Kunst­gegen­stände. Rund 800 kultur­geschicht­liche Exponate.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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