Version
23.4.2024
(modifiziert)
Baumbach zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
Flur zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
Zimmer mit Ofen zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
Bibliothek zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
x-Zimmer zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
 zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen
Haus zu „Literaturmuseum im Baumbachhaus (Museum)”, DE-98617 Meiningen

Museum

Literaturmuseum im Baumbachhaus

Burggasse 22
DE-98617 Meiningen
03693-502848
Ab 1. Juni 2024:
Di-Fr 10-13 Uhr
Bis 31. Mai 2024:
Sa-So nach Vereinbarung
Di-Fr 10-13, 14-18 Uhr

Vom einstigen Hausherrn des Baumbachhauses, dem Schriftsteller Rudolf Baumbach, dessen Postkutschenlied „Hoch auf dem gelben Wagen” noch heute in aller Munde ist, sind seine Privatbibliothek und das Wohnzimmer überkommen.

Zu den bibliophilen Kostbarkeiten aus dem 16. und 17. Jahrhundert zählt u.a. eine fünfbändige Hans-Sachs-Ausgabe, gedruckt zwischen 1560 und 1579 in Nürnberg. Alt-Meininger Stadtansichten, Mobiliar und Porträts vom Klassizismus bis zur Gründerzeit vermitteln bürgerliches Wohnmilieu.

Große Namen, die hier verkehrten

Ein Zimmer im Stil des Biedermeier ist dem Meininger Märchen- und Sagensammler Ludwig Bechstein gewidmet, der als herzoglicher Archivar und Bibliothekar zur bürgerlichen Elite Meiningens im 19. Jahrhundert gehörte und ein Zeitgenosse der Brüder Grimm war. Auch Jean Paul hat in Meiningen Literaturgeschichte geschrieben und arbeitete hier u.a. an seinem großen Erziehungsroman „Titan”.

An weiteren Literaten, die hier einst verkehrten, sei genannt: die Romanautoren Carl Gottlob Cramer und Ernst Wagner, der Alpinschriftsteller Ernst Adolf Schaubach sowie Friedrich Mosengeil und Ludwig Köhler.

Ein kleiner Raum ist Friedrich Schiller und seiner Schwester Christophine Reinwald vorbehalten.

Der Verfasser hat das Museum am 3.10.2019 besucht.

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Beitrag, 24.3.2020

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