Ausstellung 15.10.21 bis 17.01.22

Berlinische Galerie - Landesmuseum

Louise Stomps

Natur Gestalten Skulpturen 1928-1988. Das Verborgene Museum zu Gast

Berlin, Berlinische Galerie - Landesmuseum: Stomps Auffassung von der Natur als Urquelle alles Lebendigen inspiriert sie formal zur organischen Abstraktion. Von ihren Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf das Atelier nur wenige erhalten. Bis 17.1.22

Das menschliche Leid, die Erschütterung der Sinne und die schutzlose Kreatur sind zentrale Themen im Werk der Berliner Bildhauerin und Grafikerin Louise Stomps (1900-1988). Von den Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf das Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige erhalten.

Im Herbst 1945 beteiligt sich Louise Stomps mit Werken unter anderem an der ersten Bildhauerinnen-Ausstellung der Galerie Rosen in Berlin. 1960 bezieht die Künstlerin eine alte Kumpfmühle in Bayern. Hier lässt sie sich von den Hölzern der Umgebung inspirieren, darunter Buche, Föhre oder Inn-Eiche. Holz wird zum Hauptakteur ihres Spätwerks, und Naturstoffe sind die wichtigsten Komponenten ihrer Arbeit.

Stomps Auffassung von der Natur als Urquelle alles Lebendigen inspiriert sie formal zur organischen Abstraktion. In den 1970er Jahren entstehen drei bis vier Meter hohe Skulpturen wie „Eos”, „Pilger”, „Asket” oder„Gilgamesch”.

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