Museum

LVR-LandesMuseum Bonn

(vorübergehend geschlossen)

Bonn: Zeugnisse rheinischer Geschichte, Kultur und Kunst von der Neandertaler-Zeit bis in die Gegenwart. Fritzdorfer Goldbecher, Pfalzfelder Säule, Grabstein des römischen Hauptmanns Marcus Caelius, Landschaftsmalerei.

Das LVR-LandesMuseum stellt als einziges kulturgeschichtliches Museum im Rheinland die Entwicklung der Region umfassend von ihren Anfängen in der Neandertaler-Zeit bis zur Gegenwart dar.

Der originale Neandertaler

Der weltberühmte originale Neandertaler ist ebenso zu sehen wie der größte jungsteinzeitliche Brunnen der Welt. Weitere Highlights sind der Fritzdorfer Goldbecher aus der Bronzezeit, die Pfalzfelder Säule aus keltischer Zeit und der Schatz einer keltischen Fürstin aus Waldalgesheim.

Die Zeit der Römer ist durch eine der besten provinzialrömischen Sammlungen in Deutschland zu entdecken. Unter anderem ist hier der Grabstein des römischen Hauptmanns Marcus Caelius aufgestellt.

Höhepunkte aus fränkischer Zeit sind das reiche Grab des Herrn von Morken und die wahrscheinlich beste Sammlung fränkischer Goldscheibenfibeln in Europa.

Ins christliche Europa führen die mittelalterlichen Chorschranken, ein Vesperbild der Zeit um 1360, die Pietá Roettgen sowie der romanische Skulpturenfries aus Gustorf, ein Höhepunkt der Kunst des 12. Jahrhunderts.

Landschaftsmalerei von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert bildet einen weiteren Schwerpunkt. Moderne Malerei vom Expressionismus und neuer Sachlichkeit über Informel bis zur aktuellen Kunst der Gegenwart runden das Angebot ab. Eine besondere Rolle für die Kunst des Rheinlandes spielen dabei die Werke von Max Ernst, Leo Breuer und Hann Trier. Die bedeutende Foto- und Grafiksammlung wird mit immer neuen Themenschwerpunkten vorgestellt.

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