Ausstellung 19.06.26 bis 04.04.27
Holz, Wasser, Bodenschätze: das Sauerland brachte viele Voraussetzungen für seine Industrialisierung mit. In den 1820er und 1830er Jahren gingen einige findige und ambitionierte Unternehmer die ersten Schritte und gründeten industrielle Betriebe. Nur der fehlende Eisenbahnschluss begrenzte ihre unternehmerischen Projekte. Mit der Gründung der IHK in Arnsberg 1851 schufen sie diesem Standortnachteil schnell Abhilfe.
Das Sauerland-Museum nimmt das 175-jährige Bestehen der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland zum Anlass, auf 200 Jahre Industriegeschichte der Region zu blicken. Diese entwickelte sich zwischenzeitlich zum Teil der stärksten Industrieregion Nordrhein-Westfalens.
Die Ausstellung erzählt diese Geschichte von Anfängen mit Hindernissen, über fußläufige Vertriebswege hin zum industriellen Nachkriegsboom, in dem sich die besondere sauerländische Unternehmenskultur mit ihren mittelständischen Familienunternehmen auf dem Weltmarkt durchsetzte. Sie tut das mit spannenden Funden aus 200 Jahren Industrialisierung und mit einzigartigen Artefakten aus der Geschichte der heimischen Unternehmen.
Dazu gehören herausragende Entwicklungen, bahnbrechende Produkte und unterhaltsame Dokumente, Fotos und Medien zu Arbeit, Alltag und Kulturgeschichte der Wirtschaft.
Dabei nimmt sie auch Auswirkungen gegenwärtiger Krisen und künftiger Entwicklungen von Wirtschaft und Arbeit als zentralen Säulen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Blick.
Ausstellungsort
Geschichte des kurkölnischen Sauerlandes von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit des zweiten Weltkrieges. Originalfunde aus der Balver Höhle.
Museum, Arnsberg
Museum, Arnsberg
Gehege, Arnsberg
Museum, Soest
Historisches Scheunengebäude des ehemaligen Plange-Hofes. Fragmente und Beschreibungen von nicht mehr existierenden Soester Kirchen und Klöstern, Informationen zur Steinbearbeitung.
Bis 31.10.2026, Hagen (Westfalen)
Bis 31.10.2026, Hagen (Westfalen)
Bis 19.7.2026, Hamm
Mit Witz und einem Augenzwinkern schlägt die Mitmach-Ausstellung immer wieder eine Brücke zwischen Antike und Gegenwart.