Männer machen Mode

Inrō aus der Sammlung des Museums für Lackkunst

Museum für Lackkunst
7.11.2019-2.2.2020

Windthorststraße 26
48143 Münster (Westfalen)

www.museum-fuer-lackkunst.de

Di 12-20 Uhr
Mi-So+Ft 12-18 Uhr

Das inrō war in der Zeit des späten 16. bis 19. Jahr­hun­derts aus der Garde­robe des japa­ni­schen Mannes von Welt nicht weg­zu­denken. Die gut sicht­bar getra­genen modi­schen Klein­odien boten Lack­künst­lern auf klein­stem Raum Platz zur Prä­sen­tation ihres Könnens.

Bild
Inro mit Dekor der sieben Herbstgräser und Chrysanthemen am Ostzaun, 19. Jh.
Männer machen Mode :: Ausstellung
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Das inrō – ein kleines, zumeist lackiertes Stapelkästchen – war in der Zeit des späten 16. bis 19. Jahrhunderts aus der Garderobe des japanischen Mannes von Welt nicht wegzudenken. Die einzelnen Segmente der am Gürtel getragenen Kunstwerke im Miniaturformat sind mit einer seitlich innenliegenden Schnurrführung miteinander verbunden. Die verschiedenen Fächer dienten der Aufbewahrung von Siegelzubehör, Medikamenten und anderen Kleinigkeiten des alltäglichen Bedarfs.

Die gut sichtbar getragenen modischen Kleinodien boten Lackkünstlern und darauf spezialisierten Werkstätten auf kleinstem Raum Platz zur Präsentation ihres Könnens. Mit großer Virtuosität wurden komplizierte Lackziertechniken eingesetzt, um dem betuchten Kunden neue modische Muster und Dekore anbieten zu können.