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17.6.2026
Gentileschi, Maria Magdalena zu „Maria Magdalena”, DE-60596 Frankfurt/Main
Artemisia Gentileschi, Büßende Maria Magdalena, 1625-26, Öl auf Leinwand

Ausstellung 17.09.26 bis 17.01.27

Maria Magdalena

Städel Museum

Schaumainkai 63
DE-60596 Frankfurt/Main
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Von den Schriften des Neuen Testaments über mittelalterliche Legenden bis in die heutige Zeit hat Maria Magdalena in der Kunst unzählige Deutungen erfahren. Dabei spiegelt sie immer auch Vorstellungen von Weiblichkeit, Spiritualität und Eigenständigkeit in der jeweiligen Zeit.

Die Schau zeigt eindrücklich, wie sich ihr Bild über die Jahrhunderte gewandelt hat – von der asketischen Büßerin über die ekstatische Heilige bis zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Maria Magdalena wird dabei als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen und zugleich als eigenständige, vielstimmige Gestalt gezeigt, die zwischen Körper, Glaube und den ihr zugeschriebenen gesellschaftlichen Rollen vermittelt.

Ausgangspunkt der Ausstellung bilden wichtige Werke aus der Sammlung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Rund 100 Werke aus bedeutenden deutschen und internationalen Sammlungen, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken, werden in der Präsentation vereint und veranschaulichen die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen der Maria Magdalena.

Mit besonderem Fokus auf Künstlerinnen sind unter anderem Arbeiten von Artemisia Gentileschi, Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Lotte Laserstein, Kiki Smith und Marlene Dumas zu sehen. Daneben werden Hauptwerke bedeutender Künstler wie ▸Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Georges de la Tour, Claude Lorrain, Auguste Rodin, ▸Arnold Böcklin und ▸Max Beckmann gezeigt.

POI

Ausstellungsort

Städel Museum

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