Ausstellung 15.04. bis 23.08.26
Klagend schlagen sich Frauen auf den Oberkörper und massieren ihre Brüste, während ein nackter Körper und ein Skelett eng ineinander verschlungen liegen: Ausgehend von der Folklore des Balkans – der Region, in der Abramović aufgewachsen ist – verwebt die Ausstellung filmische und skulpturale Installationen mit Live-Performances. Abramović erforscht darin Erotik als Brücke zwischen Leben und Tod, die das Selbst und den Kosmos miteinander verbindet.
Im Zentrum steht Marina Abramovićs fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. Ihre Performances sind somit nicht nur Akte persönlicher Ausdauer, sondern auch transformierte Rituale. Der erotische Körper wird dabei zum Träger spiritueller, politischer und ökologischer Bedeutung.
Wichtig: der Gropiusbau empfiehlt, Zeitfenster-Tickets vorab online zu buchen. Das vermeidet sowohl Wartezeit an der Kasse als auch, dass das gewünschte Zeitfenster bereits ausgebucht ist.
Ausstellungsort
1881 als Kunstgewerbemuseum eröffnetes, 1945 schwer beschädigtes und ab 1978 wieder aufgebautes Ausstellungsgebäude von Martin Gropius und Heino Schmieden. Einblicke in die Kulturgeschichte, oft mit spektakulären archäologischen Funden und neuesten Forschungsergebnissen.
Museum, Berlin
Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt. Zentrale Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen.