Version
17.6.2024
Matisse zu „Matisse. Einladung zur Reise”, CH-4125 Riehen

Ausstellung 22.09.24 bis 26.01.25

Matisse. Einladung zur Reise

Fondation Beyeler

Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen
Nicht mehr besuchbar:
Ausstellungsende erreicht.

Henri Matisse zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne. Sein bahnbrechendes Werk hat seine Zeit und viele spätere Künstlergenerationen bis heute wesentlich geprägt. In der Befreiung der Farbe vom Motiv und in der Vereinfachung der Formen hat er die Malerei auf eine neue Grundlage gestellt und dabei eine bis dahin unbekannte Leichtigkeit in die Kunst gebracht.

Anhand von über 70 Hauptwerken aus namhaften europäischen und amerikanischen Museen sowie Privatsammlungen richtet die Ausstellung den Blick auf die Entwicklung und Vielfalt im wegweisenden Schaffen des Künstlers. Sie setzt mit den um 1900 entstandenen Bildern der Frühzeit ein, führt über die revolutionären Gemälde des Fauvismus und die experimentellen Werke der 1910er-Jahre hin zu den sinnlichen Gemälden der Nizza-Periode und der 1930er-Jahre, um schliesslich in den legendären Scherenschnitten des Spätwerks der 1940er- und 1950er-Jahre zu gipfeln.

Den gedanklichen Ausgangspunkt der Ausstellung bildet dabei Charles Baudelaires berühmtes Gedicht „Einladung zur Reise” von 1857. Tatsächlich finden sich bei Matisse zahlreiche Leitmotive und Schlüsselthemen, die auch im Zentrum von Baudelaires Gedicht stehen. Darauf basierend lädt die Ausstellung denn auch zu einer Reise durch das einzigartige Schaffen und Leben von Matisse ein, die ihrerseits von zahlreichen Reisen geprägt waren. So liess sich der Künstler auf seinen Erkundungen von Ländern wie Italien, Spanien und Marokko bis hin zu Tahiti immer wieder von der Natur und Kunst anderer Kulturen inspirieren.

Die Ausstellung ist die erste Henri-Matisse-Retrospektive im deutschsprachigen Raum seit fast 20 Jahren.

POI

Ausstellungsort

Fonda­tion Beyeler

Sammlung zeitgenössischer Kunst des Ehepaars Hildy und Ernst Beyeler in einem vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfenen Museumsbau.

Bis 13.9.2026, im Haus

Pierre Huyghe

Die Aus­stellung lädt ein, tief in Pierre Huyghes faszi­nie­ren­des Uni­versum ein­zu­auchen.

Museum, Solothurn

Kunst­museum

Kleine Alt­meister­samm­lung, u.a. mit Werken des Meisters des Paradies­gärtleins, von Hans Holbein d. J., Hans Asper, Jusepe Ribera, Johann Rudolf Byss, Anton Graff. Schweizer Kunst des 19. Jh. mit Haupt­gruppen von Frank Buchser und Otto Frölicher.

Museum, Winterthur

Villa Flora

Erle­sene Schweizer und fran­zö­si­sche Kunst der Jahr­hundert­wende. Schwer­punkte bilden die Künstler­gruppen der "Nabis" mit ihren be­rühm­ten Ver­tretern Bon­nard, Denis, K.X. Roussel, Vallotton und Vuillard, sowie der "Fauves" mit Matisse, Marquet, Rouault und Mangin.

Bis 5.7.2026, Frankfurt/Main

Monets Küste

Eine Küste wird zum Mythos: die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantik­küste gelegen, zogen im 19. Jahr­hundert zahl­reiche Künstler in ihren Bann.

Bis 9.8.2026, Düsseldorf

Monet – Cézanne – Matisse

Trotz vieler Kriegs­verluste konnte Gersten­bergs Tochter Marga­rethe Scharf den Großteil der Samm­lung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.

Verantwortlich für den Inhalt nach §18 Abs. 2 MStV:
Rainer Göttlinger • Felsenstr. 19 • 90449 Nürnberg
Pressemitteilungen willkommen
#3102580 © Webmuseen Verlag