Museum
Seit wann spielt Mehl eine Rolle in der menschlichen Ernährung? Wann und wo wurde es kultiviert? Welche Folgen hatte die neue Ernährungsweise für die Menschen? Und was haben mythische Gestalten wie der chinesische Shennong, die Brüder Ninazu und Ninmada aus Sumer und das Hopi-Mädchen „Blauer Mais” mit dem Mehl zu tun?
Auf spielerische, leichte Art zeigt die Ausstellung außergewöhnliche und unbekannte Seiten des jahrtausendealten und lebenswichtigen Grundnahrungsmittels: die weiße Stille im Inneren eines Mehlsacks, der geheimnisvolle Mythenraum, die „Sackothek” genannte größte Mehlsacksammlung der Welt mit über 3.600 Exponaten aus über 140 Ländern. Alle Mehlsäcke sind darin systematisch nach den englischen Ländernamen geordnet.
Einige Säcke sind mit einem persönlichen Schicksal verknüpft. Einen solchen Sack stiftete 2008 Frau Berwald dem Museum. In Säcken wie diesem tauschte ihre Mutter, Müllerin in der Hoffstädter Mühle bei Deutschkrone (heute Polen), mit Frontsoldaten Mehl gegen echten Bohnenkaffee.
Eine raumfüllende Filminstallation versetzt die Besucher in die Welt der Gletschermumie „Ötzi”, in dessen Fellmantel noch zwei Einkörner steckten, der älteste Beleg für Ackerbau in der Alpenregion.
Schloss, Ahrensburg
Bis 7.6.2026, Hamburg
Den Ausgangspunkt bilden rund 100 Porträtminiaturen aus dem Bestand der Kunsthalle.
Bis 30.8.2026, Hamburg
Bis 11.4.2027, Hamburg
Bis 16.8.2026, Hamburg
Die Ausstellung macht sichtbar, wie Netzwerke Fotografiegeschichte definieren.
Bis 1.11.2026, Hamburg
Hans Hansen ist einer der bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit. Seine Fotografien wirken zeitlos.