Beitrag v.
18.7.2023
Rheinkirmes zu „Miteinander Rheinkirmes”, DE-40479 Düsseldorf

Ausstellung 23.06.23 bis 25.02.24

Miteinander Rheinkirmes

Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Jägerhofstraße 1
DE-40479 Düsseldorf
Ganzjährig:
Di-Do 12-17 Uhr
Fr 12-19 Uhr
Sa-So 11-19 Uhr

Die „Größte Kirmes am Rhein” bietet alljährlich größtes Theater: grandiose Kostüme in Form von Schützentrachten und Drag-Kleidern, herausragende Kulissen bei der Geisterbahn oder bei der Bratwurst-Bude und sogar fröhliches Klatschen im Festzelt. Speziell das Theater der Rheinkirmes – wie sie im Volksmund liebevoll abgekürzt wird – ermöglicht das einzigartige Miteinander und Nebeneinander verschiedener Gemeinschaften zwischen Schützengesellschaft, Betriebsausflug, Achterbahn-Fans und queerer Community.

Für die Ausstellung hat das Team des Theatermuseums mit Menschen aus Düsseldorf über das Schützenfest und ihre Rheinkirmes gesprochen. Diese Gespräche liegen der Ausstellung zugrunde. Mit den erzählten Geschichten sind immer auch Erinnerungsobjekte verbunden, die im Zusammenspiel mit historischen Fotografien und Filmen ausgestellt werden. So trifft unter anderem eine Feuerwerksdarstellung der Fürstlich-Jülich’schen Hochzeit von 1585 auf ein Amateurvideo aus den 1960er Jahren. Dazu gesellen sich Kuscheltiere, Anstecknadeln, Flyer der Leather-Men und vieles mehr.

In einer Festzelt-Videoinstallation begegnen die Gäste des Theatermuseums einzelnen Personen, die von ihren vielfältigen Beziehungen zu diesem riesigen Volksfest berichten. Für Miteinander Rheinkirmes hat der Regisseur Faraz Baghaei außerdem die Saisonkräfte fotografisch porträtiert, ohne deren Einsatz die Fröhlichkeit der Kirmes undenkbar wäre. Aber auch Musik darf nicht fehlen: das Hyperpop-Duo Gulliver DeLarge widmet einen Song der queeren Community, der in der Ausstellung zu hören ist.

POI

Ausstellungsort

Theater­museum der Landes­haupt­stadt Düssel­dorf

Theater­histo­rische Epo­chen, Be­deu­tung Düssel­dorfs für die deut­sche Theater­geschichte, Ent­wick­lung der Städti­schen Bühnen Düssel­dorf in den 20er Jahren, zwischen 1933 und 1944 und in der Nach­kriegs­zeit.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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