Museum

Mönchhofer Dorfmuseum

und Außenstelle Bahnhof

Mönchhof: Idealtypisches Dorf mit Anger und Teich, Gasthaus, Schule, Kino, Gemeindeamt, Feuerwehr, Werkstätten der Handwerker, Geschäften, Milchhaus, Schrotmühle und einer Kirche. Dörflicher Alltag und bäuerliches Leben im Heideboden. Getreidebau und Rübenwirtschaft. Im ehemaligen Mönchhofer Bahnhof Ausstellung zur Neusiedler-Seebahn und der Vertreibung der Ungarndeutschen.

Die ehemals kleine Privatsammlung von Josef Haubenwallner, heute zu einem großen regionalen Freilichtmuseum ausgebaut, gibt Einblick in den dörflichen Alltag und das bäuerliche Leben im Heideboden ab der Zeit um 1890 bis in die 1960er Jahre, als die „Hoadbauern” den Anschluss an die „neue, moderne Zeit” suchten und fanden.

Das Museum ist in drei Bereiche gegliedert. Im ersten geht es um die Grundlagen der Existenzsicherung vom Getreidebau bis hin zur Rübenwirtschaft, im zweiten um die Bevorratung für den Eigenbedarf. Hinter einem kleinen Teich liegt der dritte Teil, das idealtypische Dorf mit allem, was einstmals so dazugehörte: Anger und Teich, Gasthaus, Schule, Kino, Gemeindeamt, Feuerwehr, Werkstätten der Handwerker, Geschäfte, Milchhaus, Schrotmühle und sogar eine Kirche, leicht erhöht auf einem Hügel und über allem thronend.

Die Ausstellung zur Neusiedler-Seebahn, die so etwas wie die wirtschaftliche Schlagader des Seewinkels war, befindet sich gegenüber des Museumsareals im ehemaligen Mönchhofer Bahnhof. Von den 3 Waggons auf Schienen ist einer als Personenwagen eingerichtet, ein anderer ist den Schmalspurbahnen auf den Gutshöfen gewidmet und im dritten wird der schicksalshaften Vertreibung der Ungarndeutschen 1945 gedacht.

Im Magazin, welches ursprünglich in Pamhagen stand, werden die verschiedensten Transportgüter gezeigt. Außerdem befinden sich hier die Gerätschaften und Werkzeuge, die den Bahnbetrieb erst möglich machten.

Mönchhofer Dorfmuseum ist bei:

Volkskundliche Freilichtmuseen

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