Version
17.12.2020
Mönchhofer Dorfmuseum zu „Mönchhofer Dorfmuseum (Museum)”, AT-7123 Mönchhof

Museum

Mönchhofer Dorfmuseum

und Außenstelle Bahnhof

Bahngasse 62
AT-7123 Mönchhof
April bis Okt:
Di-So 10-18 Uhr

Die ehemals kleine Privatsammlung von Josef Haubenwallner, heute zu einem großen regionalen Freilichtmuseum ausgebaut, gibt Einblick in den dörflichen Alltag und das bäuerliche Leben im Heideboden ab der Zeit um 1890 bis in die 1960er Jahre, als die „Hoadbauern” den Anschluss an die „neue, moderne Zeit” suchten und fanden.

Das Museum ist in drei Bereiche gegliedert. Im ersten geht es um die Grundlagen der Existenzsicherung vom Getreidebau bis hin zur Rübenwirtschaft, im zweiten um die Bevorratung für den Eigenbedarf. Hinter einem kleinen Teich liegt der dritte Teil, das idealtypische Dorf mit allem, was einstmals so dazugehörte: Anger und Teich, Gasthaus, Schule, Kino, Gemeindeamt, Feuerwehr, Werkstätten der Handwerker, Geschäfte, Milchhaus, Schrotmühle und sogar eine Kirche, leicht erhöht auf einem Hügel und über allem thronend.

Die Ausstellung zur Neusiedler-Seebahn, die so etwas wie die wirtschaftliche Schlagader des Seewinkels war, befindet sich gegenüber des Museumsareals im ehemaligen Mönchhofer Bahnhof. Von den 3 Waggons auf Schienen ist einer als Personenwagen eingerichtet, ein anderer ist den Schmalspurbahnen auf den Gutshöfen gewidmet und im dritten wird der schicksalshaften Vertreibung der Ungarndeutschen 1945 gedacht.

Im Magazin, welches ursprünglich in Pamhagen stand, werden die verschiedensten Transportgüter gezeigt. Außerdem befinden sich hier die Gerätschaften und Werkzeuge, die den Bahnbetrieb erst möglich machten.

POI

Schloss, Halbturn

Sch­loß Halb­turn

Bedeutendster Barockbau des Burgenlandes. Deckenfresko "Allegorie der Zeit und des Lichtes".

Museum, Breitenbrunn

Turm­mu­seum Brei­ten­brunn

Bis 5.4.2026, Wien

Wissen für alle

Die Aus­stellung spannt einen Bogen von den Ur­sprüngen der Wiener Bild­sprache im Roten Wien über die Inter­natio­nali­sie­rung von Isotype bis zur aktuellen Bedeu­tung für Wissens­vermittlung, Grafik­design und Kunst.

Bis 22.2.2026, Wien

Michaelina Wautier

Die außer­ge­wöhn­liche Vielfalt ihrer Arbeiten sprengt nicht nur gängige Erwar­tungen an Künstle­rinnen ihrer Zeit, sondern zeichnet sich außerdem durch Innovation, feinen Humor und psycho­logische Tiefe aus.

Bis 6.4.2026, Wien

Chine­sische Kunst aus der Verbo­tenen Stadt

Die Aus­stellung zeigt Parallelen und Unter­schiede zwischen Ost und West in vergleich­baren histo­rischen Perioden auf.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
Pressemitteilungen willkommen
#8009 © Webmuseen Verlag