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25.12.2025
Félix Vallotton, Étretat zu „Monets Küste”, DE-60596 Frankfurt/Main
Félix Vallotton, Der 14. Juli in Étretat, 1899, Öl auf Pappe
Privatsammlung © Fondation Félix Vallotton, Lausanne

Ausstellung 19.03. bis 05.07.26

Monets Küste

Die Entdeckung von Étretat

Städel Museum

Schaumainkai 63
DE-60596 Frankfurt/Main
Ganzjährig:
Di-Mi, Fr-So 10-18 Uhr
Do 10-21 Uhr

Die Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat präsentiert rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente, darunter allein 24 Werke von ▸Claude Monet. Sie vereint neben Werken von Eugène Delacroix, ▸Gustave Courbet, ▸Henri Matisse und eben Claude Monet eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst – von Eugène Le Poittevin über Camille Corot, Gustave Caillebotte und Johann Wilhelm Schirmer bis hin zu Elger Esser.

Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Kunstgeschichte einging. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft, die als aufregend schön und bedrohlich zugleich wahrgenommen wurde. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt.

Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – fasziniert. Unter dem Eindruck der sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnisse begann er in Étretat erstmals, Motivreihen zu malen, eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte.

Seit mehr als 150 Jahren ist Étretat Urlaubsort und Ziel des internationalen Tourismus. Die Menschenströme bedrohen die Steilküste jedoch ebenso wie die Erosion und der Klimawandel. Die Untersuchung des Mythos Étretat ermöglicht es somit auch, wie unter einem Brennglas die ambivalenten Auswirkungen der Popularisierung eines Ortes und die Rolle, die die Kunst dabei spielte, nachzuvollziehen.

POI

Ausstellungsort

Städel Museum

Älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland. Gemälde und Grafiken aus sieben Jahrhunderten, Skulpturen der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.

Bis 12.4.2026, im Haus

Asta Gröting

Ursprünglich und bis heute als Bild­hauerin tätig, erweitert Asta Gröting ihre künstle­rische Praxis durch Video­arbeiten.

Bis 15.3.2026, im Haus

Beckmann

Den intim­sten Teil in Max Beck­manns Schaffen bilden die Zeich­nungen.

Dependance, Frankfurt/Main

Lie­bieg­haus Skulp­turen­samm­lung

Skulp­turen der ägyp­ti­schen, grie­chi­schen und römi­schen Antike, des Mittel­alters, der Renais­sance, des Barock und des Klas­si­zis­mus.

Museum, Bern

Kunst­museum Bern

Schwe­izer Kunst: Ferdi­nand Hodlers Por­träts, Land­schaften und gross­for­ma­tige alle­go­ri­sche Werke. Deutsche Kunst, zeit­ge­nössi­sche Kunst (Samm­lung Toni Gerber). Gra­phi­sche Samm­lung.

Bis 15.2.2026, Berlin

The Scharf Collec­tion

Die Aus­stellung zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter heraus­ragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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