Ausstellung 19.04. bis 23.08.26
Blumen begleiten uns symbolisch-rituell durchs Leben, von der Geburt, über verschiedene Lebens- und Jahreskreisfeiern hinaus, bis ans Grab. Wir drücken durch Blumen unsere Wertschätzung und Zuneigung aus oder sprechen auch einmal „durch die Blume”, wenn wir eine unangenehme Wahrheit schonend oder diskret vermitteln wollen.
Der Naturfreund Felix Müller pflückte in seinen jungen Jahren auf dem Sonntagsspaziergang mit seiner Mutter große Sträuße, denen er sich dann zu Hause malend widmete. An seinen Freund Karl Schwab, schrieb er: „Blumen gehören aber zum Leben! wie Leben zu den Blumen.”
Schwerpunkt der Ausstellung sind Müllers Blumenbilder der frühen und mittleren Jahre, darunter ein großes Sonnenblumenbild von 1964, eine Schenkung ans Museum im vergangenen Jahr.
Ausstellungsort
Kunstwerke des religiös-expressiven Bildhauers und Malers Felix Müller (1904-1997), einem Vertreter der zweiten Expressionistengeneration. Porträts in Bleistift, Kreide und Öl, Landschaftsbilder in Aquarell und Farbkreide, Tonplastiken, Bronzeskulpturen und Werke aus Holz. Küchennische seines Hauses.
Museum, Neunkirchen am Brand
Ehemaliger Bahnhof der Sekundärbahn („Seku”), heute Heimatmuseum des Heimat- und Trachtenvereins. Relikte der Eisenbahnzeit und des häuslichen Alltags von früher.