Museum

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Berlin: Otto Weidt konnte einige jüdische Angestellte bis 1943 vor den Nationalsozialisten schützen. Die Räume der Werkstatt und das Versteck der Familie Horn sind weitgehend im Original erhalten geblieben.

Der Kleinfabrikant Otto Weidt versteckte mehrere Menschen im Hinterraum seiner Bürstenwerkstatt sowie an anderen Orten und leistete einer Angestellten Hilfestellung, während der Evakuierungsmärsche aus dem KZ Christianstadt zu entkommen. Otto Weidt besorgte für seine von der Deportation bedrohten Bürsteneinzieher Nahrungsmittel und falsche Papiere.

Anhand von persönlichen Dokumenten wie Briefen, Gedichten und Fotografien zeichnet die Ausstellung das eindringliche Bild einer ständig von Verfolgung und Deportation bedrohten Lebenssituation. Zugleich werden die mutigen Versuche der jüdischen Angestellten dokumentiert, ihren Verfolgern zu entkommen, wie auch die dabei unerlässliche Hilfe Otto Weidts.

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt ist bei:

Museen zum Dritten Reich

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